Kopfmenü

Sie sind hier: Produktverzeichnis » Landschaftsbasisdaten » Topographische Karten

Linkes Menü


Inhalt

Topographische Kartenwerke

Grafik

Topographische Karten sind landschaftsbeschreibende Karten, welche die Erdoberfläche in ihren verschiedenen Erscheinungsformen anschaulich wiedergeben. Topographische Objekte - Siedlungen, Verkehrswege, Gewässer, Geländeformen, Vegetation, Grenzen u. a. - werden durch Grundrissdarstellungen und (oder) kartographische Zeichen (Signaturen) abgebildet und erhalten zusätzliche Erläuterungen durch Namen und andere Schriftzusätze.
Der Karteninhalt ist weitgehend vom gewählten Abbildungsverhältnis, dem Maßstab einer Karte, abhängig. Die Topographischen Karten werden von der LGB für das Land Brandenburg* in den Maßstäben

  • 1 : 10 000,
  • 1 : 25 000,
  • 1 : 50 000,
  • 1 : 100 000

herausgegeben. Diese enthalten in mehrfarbiger Darstellung alle topographischen Objekte und Geländeformen.

* Aufgrund einer Verwaltungsvereinbarung werden die Topographischen Karten von Berlin in den Maßstäben 1 : 25 000 und kleiner durch die LGB hergestellt und vertrieben.

Topopgraphische Kartenwerke

(abgeleitet aus den ATKIS-Landschaftsmodellen)

Seit dem Jahr 2002 erscheinen die Topographischen Karten im Maßstab 1 : 10 000 mit einer neuen Kartengrafik. Sie ersetzen die bisherigen Kartendrucke TK10. Diese Umstellung erfolgt auch für die Folgemaßstäbe 1 : 25 000, 1 : 50 000 und 1 : 100 000. Bis zum Jahr 2011 soll dieser Prozess für alle Maßstäbe im Land Brandenburg vollständig abgeschlossen sein. Gleichzeitig werden auch die entsprechenden Rasterdaten ersetzt.

Die bisherigen Karten mit altem Erscheinungsbild werden nicht mehr aktualisiert. Sie werden aber als historische Karten weiterhin vertrieben.

Die neuen Topographischen Karten entstehen durch Ableitung aus den ATKIS-Landschaftsmodellen:

  • die TK10 (ATKIS) und die TK25 (ATKIS) aus dem Digitalen Basis-Landschaftsmodell (Basis-DLM)
  • sowie künftig die TK50 (ATKIS) und TK100 (ATKIS) aus dem Digitalen Landschaftsmodell 50 (DLM50).

Im Basis-DLM wird der Grunddatenbestand der Landesvermessung geführt und ständig aktualisiert. Die neue Kartengrafik ist gegenüber der bisherigen Darstellung nicht mehr so feingliedrig, hat mehr Farbe und konzentriert sich auf das Wesentliche. Vorteile gegenüber den bisherigen Ausgaben sind die höhere Aktualität und Genauigkeit sowie beim Maßstab 1:10 000 darüber hinaus die vollständige Darstellung aller vorhandenen Straßennamen.
Weiter Informationen erhalten Sie im DTK-Infoblatt.

Die Kartenblattbezeichnung und der Blattschnitt der neuen Topographischen Karten sind identisch mit den bisherigen Ausgaben, ggf. Änderungen von Blattnamen sind bedingt durch Verwaltungsreformen.

Koordinatenangaben

Auf den Karten werden verschiedene geodätische Koordinaten angegeben:

  • Geographische Koordinaten (geographische Länge/geographische Breite) bezogen auf das auf das Bessel-Elipsoid* bzw. bei den TK (ATKIS) auf das Europäische Terrestrische Referenzsystem 1989 (ETRS89).
  • Gauß-Krüger-Koordinaten (Rechtswert/Hochwert) bezogen auf das Bessel-Ellipsoid*.
  • Koordinaten der Universalen Transversalen Mercatorabbildung (UTM) mit Nordwert (N-North) und Ostwert (E-East) bezogen auf das Europäische Terrestrische Referenzsystem 1989 (ETRS89).

* Geodätischer Grundlage: Potsdam Datum (Zentralpunkt Rauenberg), Orientierung Berlin, Marienkirche

Kartentitel

Kartentitel der bisherigen Topographischen Karten

Nähere Infos zur TK10   Nähere Infos zur TK25   Nähere Infos zur TK50   Nähere Infos zur TK100

Kartentitel der aus den ATKIS-Landschaftsmodellen
abgeleiteten Topographischen Karten

Nähere Infos zur TK10 ATKIS   Nähere Infos zur TK25 ATKIS   Nähere Infos zur TK50 ATKIS

Kartenblattbezeichnung

Die Bezeichnung der Kartenblätter setzt sich aus einer Blattnummer und einem Blattnamen zusammen. Die Blattnummer basiert auf dem Nummerierungssystem der Preußischen Landesaufnahme.
Danach erhält die TK25 eine vierstellige Zahl. Die zwei ersten Ziffern geben die Reihen in Nord-Süd-Richtung an, die zwei letzten die Spalten in West-Ost-Richtung.
Als Blattnummer wird die des südwestlichsten Ausgangsblattes eingesetzt und bei der TK50 ein "L" (römische Zahl 50), bei der TK100 ein "C" (römische Zahl 100) vorangestellt. Für die TK10, ein Viertel der TK25, wird die Blattnummer der TK25 jeweils durch eine Buchstabengruppe ergänzt, die die Lage innerhalb der TK25 bezeichnet. (-NW, -NO, -SW bzw. -SO). Der Blattname richtet sich nach dem größten Ort im Kartenspiegel.

Kartenspiegel

 

 


Zurück | nach oben  

 

 

© Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, letzte Änderung: 01.06.2011
www.geobasis-bb.de