(Redaktionsschluss: 05.03.2004)
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Heinrich Tilly
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Ulrich Battis
Anlässlich der 10. gemeinsamen Dienstbesprechung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure und der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Brandenburg am 12. und 13. September 2003 im Schloss Neuhardenberg hielt Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Battis, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Verwaltungswissenschaften der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, den nachfolgend abgedruckten Vortrag über die Zukunft der Staatsaufgaben.
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Olaf Lalk
Der 2. Beigeordnete des Landkreises Spree-Neiße, Dipl.-Ing. Olaf Lalk, war zuvor Leiter des Kataster- und Vermessungsamts im gleichen Landkreis. Auch in seiner neuen Verantwortung als politischer Entscheidungsträger fühlt er sich dem Vermessungswesen nach wie vor stark verbunden. In seinem Vortrag auf der 10. gemeinsamen Dienstbesprechung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) und der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Brandenburg in Neuhardenberg betrachtet er aber das Rollenverständnis des öffentlichen Vermessungswesens aus kommunaler Sicht in einem anderen Zusammenhang. Seine Folgerungen setzen sich kritisch mit einer zu eng gefassten Aufgabenfokussierung auseinander.
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Peter Andreas Popp
Das Resultat von Reformbestrebungen wird häufig nur als „Wandel durch Wachstum” oder „Stagnation” beurteilt. In den Stein-Hardenbergschen Reformen sind Maßstäbe gesetzt worden, die heute noch bedenkenswert sind. Major Dr. Peter Andreas Popp beendete mit einer brillanten Analyse der preußischen Reformen die 10. gemeinsame Dienstbesprechung mit den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Brandenburg in Neuhardenberg. Der Historiker Dr. Peter Andreas Popp ist Angehöriger des Militärgeschichtlichen Forschungsamts (MGFA) in Potsdam. Diese Einrichtung der Bundeswehr untersucht die ständige Wechselbeziehung zwischen Armee, Staat und Gesellschaft. Die 1957 eingerichtete Forschungsstelle verlegte 1994 ihren Sitz von Freiburg i. Bl. nach Potsdam. 1990 wurde das ehemalige Militärgeschichtliche Institut und das ehemalige Armeemuseum der DDR (Dresden) in den Verantwortungsbereich des MGFA einbezogen. Im MGFA sind rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 35 Historiker in Uniform und Zivil.
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Stephan Bergweiler
Nach intensiver Entwicklungsarbeit wurde das neu konzipierte Programmsystem „Automatisiertes Nachweissystem für Vermessungsrisse” (ANS) – ein Projekt des Landesbetriebs LGB – in die Katasterbehörden integriert. Als Bestandteil des Medienwechsels in der Führung des Liegenschaftskatasters lösen digitale Bild- und Bezugsdaten der Vermessungsrisse die Originale bzw. Mikrofilme ab, soweit die Bereitstellung von Auskünften und Auszügen im Vordergrund steht. Als kundenorientiertes System steht ANS für den schnellen und sicheren Datenfluss zum Nutzer und bildet mit seiner digitalen Plattform die Grundlage für leistungsfähige Internet-Dienste in Ausrichtung auf die eGovernment-Strategie des Landes.
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Siegfried Kobel
Über den Verwandtschaftsgrad von Grundbuch und Kataster ist schon häufig diskutiert worden, zuletzt in [1]. Der Autor vergleicht das Verhältnis mit „Vetter und Kusine in geordneten Familienverhältnissen einer Großfamilie, miteinander verzahnt und sich der Bedeutung und des Werts familiären Zusammenhalts bewusst”. Dass es in den besten Familien ab und an auch Konflikte gibt, welche die Ordnung stören, dürfte normal sein. So bestehen ab und an auch Unstimmigkeiten zwischen Grundbuch und Kataster. Über praktische Erfahrungen im Umgang damit und über Wege zur Beseitigung soll anhand einiger Beispiele berichtet werden.
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Uwe Dreßler
Die Entwicklung zu einer Informations- und Kommunikationsgesellschaft hat auch Auswirkungen auf die Erfassung, Führung, Benutzung und Verwaltung der Daten im Vermessungswesen. Die Vermessungs- und Katasterverwaltung befindet sich augenblicklich in einem Medienwechsel, der weg von der analogen Führung und hin zu einer wirtschaftlichen und den heutigen Anforderungen entsprechenden digitalen Führung der Daten im Vermessungswesen führt. Vorrangiges Ziel es ist, die Geobasisdaten des Raumbezugs, des Liegenschaftskatasters und der Topographie in den nächsten Jahren vollständig digital zu führen. Erforderlich ist deshalb ein wirtschaftliches Sicherungskonzept für die vorliegenden Geobasisdaten.
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Kirsten Harneid
In der heutigen Informationsgesellschaft werden infolge des technischen Fortschritts in immer kürzerer Zeit immer mehr Daten auf immer mehr Datenträgern angesammelt. Deshalb droht der rasant wachsende Bestand an Datenträgern unübersichtlich zu werden, so dass eine effektive Bereitstellung von Informationen zukünftig erschwert wird.
Waren es früher analoge Datenträger, so treten heute optische und digitale Datenträger in den Vordergrund. Die Folge ist, dass die sachgerechte Aufbewahrung und wirtschaftliche Verwaltung der Daten und Datenträger durch diesen Medienwechsel neu ausgerichtet werden muss. Vor dem Hintergrund der gemeinschaftlichen Sicht auf das amtliche Vermessungswesen soll deshalb für alle Aufgabenbereiche ein gemeinsames Verwaltungskonzept entwickelt werden. Die Grundsätze der behördlichen Schriftgutverwaltung werden hierbei besonders beachtet.
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aufgespießt
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