| Verfasser | Artikel |
|---|---|
| Heinrich Tilly | Exzellenz kann Schule machen |
| Univ. Prof. Dr.-Ing. Holger Magel | Globale und nationale Verantwortung des freien Berufs für das deutsche Vermessungswesen |
| Dr. Walter Schwenk | Auf unbekanntem Terrain - Planspiel zur Wertermittlung in Stadtumbaugebieten - |
| Dr. Hermann-Josef Rodenbach | Zum Stand der Lösung der „Offenen Vermögensfragen” |
| Andreas Kleingünther | Das Elektronische Grundbuch in Brandenburg |
| Siegfried Kobel | Modell regionaler Lageeinflüsse auf den Wert von Grund und Boden |
| Ingrid Weigel | Der Aufbau von Geodateninfrastrukturen in der Europäischen Gemeinschaft |
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| Aus dem Angebot der LGB |
(Redaktionsschluss: 31.03.2005)
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Heinrich Tilly
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Univ. Prof. Dr.-Ing. Holger Magel
Herr Univ. Prof. Dr.-Ing. Holger Magel hat auf der gemeinsamen Dienstbesprechung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure und der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Brandenburg am 10./11. September 2004 in Brandenburg an der Havel den Festvortrag zur globalen und nationalen Verantwortung des freien Berufs für das deutsche Vermessungswesen gehalten. Herr Prof. Dr. Magel ist seit Oktober 2002 Präsident der Fédération Internationale des Géométres (FIG). Die FIG wurde 1878 in Paris gegründet. Sie ist eine Vereinigung von nationalen Verbänden und das einzige internationale Organ, das alle Disziplinen des Vermessungswesens repräsentiert. Sie ist eine von der UN anerkannte nicht staatliche Organisation (NGO), die dafür sorgen soll, dass die verschiedenen Disziplinen des Vermessungswesens und alle, die in ihnen tätig sind, die Erfordernisse der Märkte und Gemeinschaften, denen sie dienen, erfüllen. Sie verfolgt ihr Ziel, indem sie die Berufspraxis fördert und die technischen Entwicklungen und berufl ichen Standards unterstützt. Mehr als 100 Staaten werden in der FIG durch Mitgliedsverbände, staatliche Organisationen, private Mitglieder (Unternehmen) oder Akademische Mitglieder (Universitäten) repräsentiert. (Weitere Informationen unter www.fig.net). Die wesentlichen Aussagen des Vortrags sind im nachfolgenden Interview der Schriftleitung und des BDVI-Vorsitzenden des Landes Brandenburg mit Herrn Prof. Dr. Magel zusammengefasst worden.
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Dr. Walter Schwenk
Der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte des Landes Brandenburg führt ein Planspiel über die Wertermittlung in Stadtumbaugebieten durch. Das Planspiel wendet sich an Gemeinden und Gutachterausschüsse gleichermaßen. Zu den Zielen gehören die Erweiterung und Verstetigung der Zusammenarbeit bei Maßnahmen nach dem besonderen Städtebaurecht, die Systematisierung der Bewertungsinstrumente – so z.B. bei der Ermittlung von allgemeinen und besonderen Bodenrichtwerten und die Beantwortung spezieller bewertungsrelevanter Fragen der Gemeinde. Nachfolgend ein Bericht zum Arbeitsstand.
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Dr. Hermann-Josef Rodenbach
Seit 14 Jahren werden die sog. offenen Vermögensfragen im Beitrittsgebiet, die es zwischen der ehemaligen DDR und der alten Bundesrepublik gab, auf der Grundlage des Einigungsvertrags und einer Vielzahl ausführlicher und komplizierter gesetzlicher und untergesetzlicher Regelungen durch Behörden des Bundes und der Länder mühsam abgearbeitet. Die Lösung dieser Fragen ist zugleich ein Beitrag zur Überwindung der sozialistischen Eigentumsordnung. Sie dient auch der Wiedergutmachung von staatlichem Unrecht im Eigentumsbereich. Der Beitrag liefert einen Überblick über den Stand der Lösung an Hand des statistischen Materials. Er kommt zu dem Schluss, dass die abschließende Abarbeitung der offenen Vermögensfragen noch einige Jahre dauern wird.
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Andreas Kleingünther
In Brandenburg wird gegenwärtig die konventionelle, auf papierenen Akten beruhende Grundbuchführung abgelöst durch die Einführung eines Elektronischen Grundbuchs. Der folgende Artikel will das Gesamtvorhaben kurz darstellen, die wesentlichen Vorteile der elektronischen Grundbuchführung aufzeigen und einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen geben.
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Siegfried Kobel
In den jährlichen Grundstücksmarktberichten für den Landkreis Oberhavel sind seit vielen Jahren Ausführungen über den Einfl uss regionaler Lagefaktoren auf den Wert von Grund und Boden gemacht worden, wobei sich diese in erster Linie in den Bodenrichtwerten niederschlagen. Da sich gesellschaftliche und ökonomische Prozesse durchaus unter bestimmten Voraussetzungen mathematisch beschreiben lassen, wird hier der Versuch unternommen, markante Einfl ussgrößen zu modellieren und an Hand von tatsächlichen Bodenrichtwerten zu quantifi zieren.
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Ingrid Weigel
Für den Aufbau von Geodateninfrastrukturen gewinnt die INSPIRE-Initiative (INfrastructure for SPatial InfoRmation in Europe) zunehmend an Bedeutung. Ihr Ziel ist der Aufbau einer Europäischen Geodateninfrastruktur (European SpatialData Infrastructure – ESDI). Von ihr werden die rechtlichen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen für den Aufbau von Geodateninfrastrukturen auf der europäischen, nationalen und regionalen/lokalen Ebene geschaffen. Der Erfolg und die Akzeptanz der künftigen ESDI hängen von geeigneten organisatorischen Strukturen sowie von der gemeinsamen Vorbereitung, Umsetzung und Implementierung der INSPIRE-Maßnahmen durch die Mitgliedstaaten der Europäischen Union ab. Eine besondere Herausforderung beim Aufbau der ESDI besteht in der Berücksichtigung der Interessen und Ausgangsbedingungen aller Mitgliedstaaten.
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