| Verfasser | Artikel |
|---|---|
| Heinrich Tilly | Wikigeo |
| Franz Josef Radermacher | Global Marshall Plan – A Planetary Contract: Für eine weltweite Ökosoziale Marktwirschaft |
| Heinrich Tilly | Geodaten kostenlos |
| Arnulf Christl | Freie kommerzielle Software als Geschäftsmodell |
| Claudia Feix | Geo Business Intelligence für Unternehmensentscheidungen – Geodaten als Basis für die Berechnung komplexer Algorithmen |
| Gerold Noack | Fachhochschule Lausitz – ein Ort der Geodäsie? |
| Christina Schumacher, Anna Paterok |
Stadt auf Papier – Die Entstehung des modernen Stadtplans |
| Ernst Jäger | Der lange Weg zur Neuordnung der Ausbildungsberufe Vermessungstechniker/in und Kartograph/in |
| Hans Henning | Zum Vermessungs-, Kataster- und Grundbuchwesen in Berlin/Ost 1959 – 1990 |
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(Redaktionsschluss: 31.03.2008)
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Heinrich Tilly
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Franz Josef Radermacher
Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung/n (FAW/n), zugleich Professor für Informatik, Universität Ulm, Präsident des Bundesverbandes für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft (BWA) Berlin, Vizepräsident des Ökosozialen Forum Europa, Wien sowie Mitglied des Club of Rome, war Festredner auf der gemeinsamen Dienstbesprechung der Vermessungs- und Katasterverwaltung und der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure am 7. September 2007. Diese Veröffentlichung liefert Hintergrundmaterial zu seinem Vortrag. Umfangreiche Literaturempfehlungen zum Themenfeld Global Marshall Plan und Ökosoziale Marktwirtschaft können unter www.vermessung.brandenburg.de abgerufen werden. Weitere Dowsloads mit themenbezogenen Texten des Autors sind möglich unter www.faw-neu-ulm.de.
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Heinrich Tilly
Anknüpfend an die Fachtagung „Geodaten ohne Geodäten” im Herbst 2006 (VermBB 2/2006) fand am Samstag, den 8. September 2007 zum Abschluss der 14. gemeinsamen Dienstbesprechung der Vermessungs- und Katasterverwaltung und der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure eine Podiumsdiskussion zum Thema „Geodaten kostenlos” statt.
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Arnulf Christl
Der folgende Artikel beleuchtet ein neuartiges Geschäftsmodell. Es ist die konsequente Entwicklung von der agrarischen Gesellschaft über die Industrialisierung (Taylorismus, Fordismus) hin zu einer noch erwachsenden Informationsgesellschaft. Die Zukunft der Wirtschaft, vor allem im deutschsprachigen Raum liegt in diesem Geschäftsmodell, das die Vorteile der Globalisierung nutzt ohne den Nachteilen hilflos ausgeliefert zu sein. Diese Art von Geschäftsmodell findet weniger Beachtung, als es die wirtschaftliche Bedeutung rechtfertigen würde. Der größere Teil des Umsatzes wird in Deutschland von mittelständischen Betrieben erwirtschaftet. Das Open-Source-Geschäftsmodell ist auch noch etwas – sagen wir mal ”unspektakulär” – und obendrein auch noch ganz und gar transparent.
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Claudia Feix
Der Beitrag stellt das Feld des Geo Business Intelligence vor, das in Geomarketing und Geodaten eine bedeutende Rolle spielt. Geomarketing umfasst den Einsatz unterschiedlicher Methoden aus Data Mining, räumlicher Statistik und neuen Visualisierungstechniken. Zu Letzteren gehört die Einbeziehung von Google Earth, Microsoft Virtual Earth und 3D-Darstellungen (Hasso-Plattner-Institut/3D Geo, Potsdam). Weil zunehmend Datenanbieter Geodaten über OGC-konforme Services (WMS und WFS) zur Verfügung stellen, erweitert sich in Zukunft die Nutzung und damit die Bedeutung von Geodaten. Nicht zuletzt dadurch, dass viele Daten preisgünstiger zur Verfügung stehen als bisher. Es kann auf ALK-Daten, spezielle Fachdaten, aber auch auf Satellitenkarten, Luftbilder etc. zugegriffen werden und diese können in Applikationen für Analysen integriert werden.
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Gerold Noack
Das Land Brandenburg ist neben Thüringen und Schleswig-Holstein eines der wenigen Bundesländer, das keine Ingenieur-, Bachelor- oder
Masterausbildung für Geodäsie/ Vermessungswesen anbietet. Teilbereiche des Vermessungswesens werden jedoch in anderen Studiengängen
gelehrt und sind integrativer Bestandteil von Forschungsvorhaben.
Die folgenden Ausgaben der Zeitschrift ”Vermessung Brandenburg” werden in lockerer Reihenfolge Universitäten, Fachhochschulen und Institute vorstellen, die sich mit der Geodäsie in Lehre und Forschung beschäftigen.
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Christina Schumacher und Anna Paterok
Stadtpläne sind aus dem Alltag in den Städten nicht wegzudenken. Ob Einwohner oder Tourist: Wenn es darum geht, sich ein Bild von der Stadt zu machen und sich in ihr zurechtzufinden, greifen wir meistens zum Stadtplan. Die Ausstellung „Stadt auf Papier” im Berliner Mitte Museum am Festungsgraben (28. März bis 30. September 2007) ging der Geschichte und Bildsprache des modernen Stadtplans auf den Grund.
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Ernst Jäger
Mehr als die Hälfte aller Jugendlichen in Deutschland beginnt nach der Schulzeit eine Lehre im so genannten dualen Ausbildungs system – „dual”, weil die Ausbildung an zwei Lernorten stattfindet, im Betrieb und in der Berufsschule (BiBB, 2006, S.8). Bundesweit befinden sich davon derzeit knapp 3 000 Jugendliche in einem Ausbildungsberuf Vermessungstechniker/in und knapp 100 im Ausbildungszweig Kartograph/in. Der Beitrag beschäftigt sich mit den zurzeit laufenden Bemühungen zur Neuordnung dieser etablierten Ausbildungsberufe. Zunächst wird grundlegend aufgezeigt, wie neue Ausbildungsberufe entstehen bzw. alte modernisiert werden. Daraufhin wird die Motivation der AdV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen) und der DGfK (Deutsche Gesellschaft für Kartographie) aufgezeigt, zu untersuchen, ob nicht beide Berufe in einem gemeinsamen Verfahren weiterentwickelt werden können. Auf die Untersuchungsergebnisse einer durch die AdV und die DGfK eingerichteten Arbeitsgruppe wird ebenso eingegangen wie auf die sich daran anschließende Diskussion. Schließlich wird der gegenwärtige Stand des eingeleiteten Verfahrens beleuchtet und versucht, eine allen Aspekten gerecht werdende Einschätzung der Stimmungslage wiederzugeben.
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Hans Henning
Im Jahre 1959, dem Beginn meiner Tätigkeit als Leiter des Kataster- und Grundbuchwesens von Berlin/Ost, galt der Viermächtestatus von Berlin und die Aufteilung in vier Besatzungssektoren (USA, England, Frankreich und UdSSR). Mit der Spaltung von Berlin 1948/49 waren Westberlin (amerikanischer, britischer und französischer Sektor; 12 Stadtbezirke) und Ostberlin (russischer Sektor; 8 Stadtbezirke) als politisch voneinander getrennte Gebiete entstanden.
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