| Verfasser | Artikel |
|---|---|
| Heinrich Tilly | Digitale Grundversorgung |
| Andre Schönitz | Auf dem Weg zur ALKIS®-Einführung |
| Dirk Grapengießer, Andre Schönitz |
Einführung von Gebietstopographen in Brandenburg |
| Michael Schreiber | Erfahrungen mit der Durchführung von Umlegungen nach dem Baugesetzbuch im Landkreis Oder-Spree |
| Peter Hartmann, Frank Reichert |
Überlegungen zum rechtlichen Charakter der Grenzfeststellung |
| Wolfgang Kresse | Geoinformatikausbildung an der Hochschule Neubrandenburg |
| Hans Henning | Als Vermessungstechniker-Lehrling in der Mark Brandenburg 1940 - 1943 |
| Olaf Grell, Rolf Zimmermann |
Preußische Poststraßen und preußische Postmeilensteine in Brandenburg |
| Wolfgang Crom | Die Arbeit der Kartenabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin |
| Mitteilungen | |
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| Buchbesprechungen | |
| aufgespießt | |
| Aus dem Angebot der LGB |
(Redaktionsschluss: 15.03.2009)
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Heinrich Tilly
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Andre Schönitz
Das Land Brandenburg ist auf dem Weg, bis zum Jahr 2010 das AFIS®-ALKIS®-ATKIS®-Modell (AAA-Modell) einzuführen. Das AAA-Projekt ist zentrales Element der technologischen Erneuerung der Vermessungsverwaltung, welche in den Jahren 2008 bis 2011 vollzogen werden soll und die Umstellung der Führung der Geobasisdaten auf eine wirtschaftliche und redundanzarme Führung in dem neuen, gemeinsamen Datenmodell ermöglicht. Das AAA-Projekt steht für eine homogene Gesamtsicht auf alle Daten der Vermessungsverwaltung – vom Raumbezug über das Liegenschaftskataster bis zur Landschaft.
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Dirk Grapengießer, Andre Schönitz
Mit dem In-Kraft-Treten des Geotopographieerlasses am 12. Februar 2009 wurden die formalen Regelungen zur Einführung der Gebietstopographen im Land Brandenburg geschaffen. Die Gebietstopographen haben die Aufgabe, die regionalen Veränderungen der Landschaft der Landkreise und kreisfreien Städte zu erfassen. Die dadurch gewonnenen Informationen fließen in das „Digitale Landschaftsmodell” (DLM) des „Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems” (ATKIS®) ein, welches die Grundlage für viele topographische Produkte, wie z. B. die analogen topographischen Karten oder digitale Dienste, bildet. Die Gebietstopographen gewinnen ihre Informationen durch Kontakte zu regionalen Veränderungsverursachern und durch die eigene Inaugenscheinnahme und Erfasssung der Örtlichkeit.
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Michael Schreiber
Ziel dieses Beitrags soll keine Praxishilfe für die konkrete Durchführung von Umlegungsverfahren sein. Anhand der bisherigen Erfahrungen möchte der Autor vielmehr dazu ermutigen, ein bewährtes Bodenordnungsinstrument, welches im Land Brandenburg noch nicht so stark verbreitet ist, in das Blickfeld des Berufsstandes zu rücken. Die Orientierung allein an den theoretischen Grundlagen dieses Verfahrens könnte eine derart abschreckende Wirkung haben, dass die Umsetzung von vorne herein zum Scheitern verurteilt wäre.
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Peter Hartmann, Frank Reichert
Die Diskussion über den besonderen rechtlichen Charakter der Grenzanerkennung bzw. Grenzfeststellung, die in Heft 2/2008 begonnen wurde, wird im folgenden Artikel aufgegriffen und fortgeführt. Die beiden Autoren beleuchten dabei die historische Entwicklung der Grenzfeststellung und die Rechtsprechung hierzu, insbesondere für das Land Brandenburg. Auf dieser Basis und den langjährigen Erfahrungen in der Praxis werden Aspekte für die Weiterentwicklung des Katasterrechts in Brandenburg aufgezeigt.
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Wolfgang Kresse
Die Hochschule Neubrandenburg steht im Mittelpunkt der Geoinformatikausbildung im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die beiden
einschlägigen Studiengänge sind Geoinformatik und Vermessungswesen.
Diese gehören zum Fachbereich „Landschaftsarchitektur, Geoinformatik, Geodäsie und Bauingenieurwesen” (LGGB), einem von vier Fachbereichen der Hochschule.
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Hans Henning
Als Schüler der einklassigen Volksschule im Dorf Parstein und später der siebenklassigen Volksschule in Angermünde kam für mich eigentlich nur eine Maurer-, Tischler- Bäcker- oder ähnliche Ausbildung in Frage. An eine Technikerausbildung war nicht zu denken. Mein Vater war Lokomotivschlosser bei der Reichsbahn, meine Mutter war Hausfrau. Mit ihr arbeitete ich im letzten Schuljahr während der Herbstferien vier Wochen auf dem Gut Sternfelde bei Angermünde zum „Nudel-Buddeln” (Kartoffeln manuell ernten). Nach dem Landarbeitereinsatz sagte mir mein Zeichenlehrer Voigt, dass das Katasteramt in Angermünde nach einem Schüler mit zeichnerischen Fähigkeiten zur Lehrlingsausbildung gefragt habe. Ich solle doch einmal im Katasteramt vorsprechen, was ich dann auch tat.
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Olaf Grell und Rolf Zimmermann
Unter Postmeilensteinen versteht man die unter der Verantwortung der preußischen Postverwaltung zwischen etwa 1730 und 1806 aufgestellten Meilensteine an den Poststraßen und frühen (ersten) Chausseen. Die Geschichte der preußischen Postmeilensteine ist sehr eng verbunden mit der Planung und Realisierung der ersten preußischen Fernchaussee von Magdeburg über Halle zur Landesgrenze zu Sachsen bei Großkugel und mit der Person des preußischen Generalpostmeisters Graf von der Schulenburg. In der Person des Grafen begegnet uns eine preußische Persönlichkeit, welche im preußischen Staat tätig war und die zum engen Führungskreis der preußischen Könige gehörte. Graf von der Schulenburg übte immer mehrere Funktionen gleichzeitig im preußischen Staat aus und verfügte über sehr gut funktionierende Kontakte und Beziehungen zu den Verwaltungen. Dies erklärt auch, warum die Meilensteinsetzung an preußischen Postrouten von Magdeburg aus getestet wurde, um anschließend in Preußen fl ächendeckend zur Anwendung zu kommen, um die Metropolen Preußens mit ihren Provinzen dauerhaft zu verbinden.
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Wolfgang Crom
Kartographen und Vermessungsingenieure haben die Aufgabe und den Ehrgeiz zur Anfertigung höchst genauer und aktueller Karten. Das ist eine gewaltige Aufgabe, die den Einsatz modernster Mittel erfordert, denn in einer global agierenden Gesellschaft finden pausenlos Änderungen statt, die das Erscheinungsbild der Erdoberfl äche gestalterisch beeinfl ussen.
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