| Verfasser | Artikel |
|---|---|
| Heinrich Tilly | Geobasisdaten nur eine kommunale Angelegenheit |
| Jiri Sima | Staatsverwaltung der Geodäsie, Kartographie und des Katasters in der Tschechischen Republik |
| Heinrich Tilly | Verfassungen, Verwaltungen, Vermessung |
| Gert Krüger und Jörg Schnadt | Die Entwicklung der geodätischen Grundlagen für die Kartographie und die Kartenwerke 1810 - 1945 |
| Christian Brands, Manja Gradtke-Hanzsch, Manuela Olschewski | 140 Jahre Grundsteuerreform - Am 21. Mai 1861 wurde das Gesetz betreffend die anderweite Regelung der Grundsteuer verkündet. |
| Mitteilungen | |
| Buchbesprechungen |
(Redaktionsschluß: 31. Juli 2001)
Heinrich Tilly
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Jiri Sima
Der Artikel behandelt die Hauptaufgaben und die Struktur des selbstständigen Ressorts der Geodäsie und Kartographie (d. h. der Landesvermessung) und des Liegenschaftskatasters in der Tschechischen Republik. Die Tätigkeit der Katasterämter und des Landesvermessungsamtes trägt bedeutend zur Rechtssicherheit von Eigentümern der Liegenschaften und zur Entwicklung des Liegenschaftsmarkts bei. Die Staatsorgane der Landesvermessung und des Katasters gestalten wirksame Elemente der nationalen geographischen Infrastruktur, bieten geographische Daten an und pflegen einen modernen geodätischen räumlichen Rahmen des Staates.
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Heinrich Tilly
Die Geschichte des Vermessungswesens umfasst mehr als die Geschichte einer wissenschaftlichen Disziplin. Möglichkeiten der Ingenieurwissenschaften beeinflussen wechselseitig gesellschafts- und ordnungspolitische Entwicklungen. Das Eigentumssicherungssystem – als Spiegelbild rechtspolitischer Ansprüche – ist dafür ein prägnantes Beispiel.
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Gert Krüger und Jörg Schnadt
Eines der Ergebnisse der Landesvermessung sind die Landkarten. Sie werden heute entsprechend dem Bedarf hergestellt und sind jedermann zugänglich. Das war nicht immer so. Um die Wende des 18. zum 19. Jahrhundert begann aber eine neue Entwicklung in der Kartographie Preußens. Nicht mehr der Wille des Monarchen und auch nicht mehr die Kreativität Einzelner war für das Entstehen eines Kartenwerkes maßgebend, sondern vor allem der Verwaltungsbedarf. Mit neuen Organisationsformen entwickelte sich eine systematische und konsequent als Staatsaufgabe betriebene Kartographie. Dabei wurden auf hohe Genauigkeit ausgerichtete geodätische Prinzipien in die Herstellung eingeführt.
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Christian Brands, Manja Gradtke-Hanzsch und Manuela Olschewski
Die Grundsteuer als wesentliches Finanzierungsinstrument der Kommunen ist dringend reformbedürftig. Die Wertermittlungsstichtage von 1935 und 1964 sind keinesfalls mit den heutigen Wertverhältnissen zu rechtfertigen. Durch die gemeinsame Besteuerung des Bodens und der Gebäude werden bauliche Investitionen bestraft. Auch müssen Eigentümer, deren Grundstücke ungenutzt sind, nur eine geringe Steuer zahlen. Diese Missstände in der gerechten Verteilung der Grundsteuer sollten bei der Erstellung der Bemessungsgrundlage erneut überdacht werden. 140 Jahre sind seit der Grundsteuerreform vergangen – Anlass für einen geschichtlichen Rückblick und einen Ausblick in die Zukunft der Grundsteuer.
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