| Verfasser | Artikel |
|---|---|
| Franz Blaser, Uwe Dreßler und Christian Killiches | Forcierte ALK-Einrichtung – Eine Zwischenbilanz – |
| Thomas Przybilla und Lothar Herud | Mikrofilmgebrauchsarchiv |
| Jürgen Proft und Bernd Sorge |
Umstellung auf das Lagebezugssystem ETRS89 im Land und im Landkreis Märkisch-Oderland |
| Klaus Orbanz | Die Zentrale Aus- und Fortbildungsstätte der Vermessungs- und Katasterverwaltung in Eichwalde (ZAF) |
| Andre Schönitz | Die Referendarausbildung – Rückblick und Ausblick |
| Silke Friedrich | Zu Lebzeiten Legende, heute vergessen ? – Zum 170. Geburtstag von Friedrich Gustav Gauß |
| Wolfgang Steinborn | Satellitenbilder helfen bei der Hochwasserprävention |
| Mitteilungen | |
| Buchbesprechungen |
(Redaktionsschluss: 31. August 1999)
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Franz Blaser, Uwe Dreßler und Christian Killiches
Wer oder was ist FALKE? FALKE ist im Brandenburger Vermessungs- und Katasterwesen inzwischen ein oft gehörter Begriff. Was sich jedoch hinter ihm verbirgt, ob der Vogel schon fliegt oder erst ausgebrütet wird, soll im folgenden Beitrag erläutert werden. Nach der Beschreibung von Ausgangssituation, Ziel und Lösungsansätzen wird eine Zwischenbilanz zur Arbeit der Projektgruppe FALKE hinsichtlich Projektanalyse, Fluraufteilung, FALKE-Technologie, Öffentlichkeits- arbeit und Mittelakquisition gezogen.
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Thomas Przybilla und Lothar Herud
Die hohe Antragslage, die personellen und technischen Gegebenheiten und damit verbundene lange Bearbeitungszeiten in der Vermessungsvorbereitung führten schon frühzeitig im Kataster- und Vermessungsamt (KVA) Barnim zu Überlegungen, die Arbeitsprozesse rationeller zu gestalten. Mit dem Runderlaß III Nr. 93/1994 des MI (Prioritätenerlaß), dem Mikrofilmerlaß und der Archivordnung für die Kataster- und Vermessungsämter des Landes Brandenburg wurden die Rahmenbedingungen vorgegeben. Sie waren getragen von der Notwendigkeit, Hemmnisse beim wirtschaftlichen Aufbau des Landes zu beseitigen. Das Mikrofilm- gebrauchsarchiv (MGA) dient als Mittel zur Schaffung des automatisierten Registers der Vermessungsrisse und anderer Nachweise des Vermessungszahlenwerkes im KVA Barnim und ist heute unentbehrlich für die Fertigung von Auszügen aus dem Vermessungszahlenwerk zur Durchführung von Liegenschafts- und anderen Vermessungen geworden.
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Jürgen Proft und Bernd Sorge
Drei Jahre nach der Einführung des ETRS89 mit der UTM – Abbildung ist der Umgang mit diesen Koordinaten in der Vermessungsverwaltung zur Normalität geworden. Die anfängliche Skepsis ist mit den intensiven Bemühungen bei der Umstellung gewichen. Der Stand der Umstellungsarbeiten, der sich aus dem Bezugssystemwechsel insbesondere im Liegenschaftskataster ergibt, soll am Beispiel des Kataster- und Vermessungsamtes Märkisch-Oderland vorgestellt werden.
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Klaus Orbanz
Der Beitritt der DDR zur BRD gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes am 3. Oktober 1990 erforderte wegen der Fülle von neuen Rechtsvorschriften und des Aufbaus neuer Verwaltungsstrukturen einen hohen Qualifizierungsbedarf für die ehemaligen Mitarbeiter des staatlichen Vermessungs- und Liegenschaftswesens der DDR. Gleichzeitig mußte ein enormer Ausbildungsbedarf für Vermessungstechniker/innen gedeckt werden. Welchen Beitrag hierzu die ZAF leistete und leistet soll nach einer kurzen Rückblende dieser Artikel deutlich machen.
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Andre Schönitz
Die Ausbildung von Vermessungsreferendaren im Vorbereitungsdienst wird bereits seit 1992 in Brandenburg durchgeführt. Ziel und Zweck des Vorbereitungs- dienstes ist es, Nachwuchskräfte für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst auszubilden. Außerdem stellt er die wichtigste Voraussetzung für die Zulassung zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur dar. Die Ausbildung soll sich darauf erstrecken, das auf der Hochschule erworbene Wissen in der Praxis anzuwenden, es zu ergänzen und umfassende Kenntnisse in den für den vermessungstechnischen Dienst relevanten Gebieten sowie zur Lösung von Führungsaufgaben zu vermitteln.
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Silke Friedrich
Den in die Feldmeßkunst Eingeweihten ist die Abbildung von Carl Friedrich Gauß auf der 10 DM-Banknote der Deutschen Bundesbank wohlbekannt. Er, die Glockenkurve und die Dreieckskette einer Triangulation werden auf dieser Banknote noch bis zum Jahr 2002 zu sehen sein. Bei einem Blick in Meyers Universal Lexikon findet man ihn zwischen Gaurisankar und Gautama und erhält Auskunft über seine mathematischen und astronomischen Leistungen. Wer jedoch war Friedrich Gustav Gauß? Das Lexikon weiß darauf keine Antwort und selbst viele Geodäten sind ratlos. Die 170. Wiederkehr seines Geburtstages ist ein guter Anlaß, sich ihn und sein Lebenswerk in Erinnerung zu rufen.
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Wolfgang Steinborn
Das Oderhochwasser, die bisher größte Naturkatastrophe im vereinigten Deutschland, ist zusammen mit den Flutkatastrophen des Rheins im Dezember 1993 und Januar 1995 sowie der Werra und Saale im April 1994 und der Donau und des Bodensees im Mai 1999 bereits das fünfte Jahrhunderthochwasser in den letzten Jahren. Nach Aussagen der Wissenschaft wird es mit ziemlicher Sicherheit noch schlimmer kommen. Satellitenbilder helfen Behörden bei der Bekämpfung und Vorbeugung.
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Mitteilungen
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Buchbesprechungen
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