Am 26.04.2008 wurde im Kleist-Museum Frankfurt (Oder) die gemeinsam mit der LGB gestaltete Ausstellung ”Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau – Pionier der modernen Kartographie, Übersetzer, Militärschriftsteller, Gestalter von Parks und Gärten” eröffnet. Im Anschluss daran fand eine wissenschaftliche Tagung statt.
Eindrücke:

Etwa 50 interessierte Besucherinnen und Besucher waren der gemeinsamen Einladung des Kleistmuseums und der LGB gefolgt, um an der feierlichen Eröffnung der Ausstellung und der danach stattfindenden interdisziplinären Tagung über das Multitalent Schmettau teilzunehmen. Begrüßt wurden sie von der Frankfurter Bürgermeisterin Katja Wolle und dem Direktor des Kleistmuseums Wolfgang de Bruyn.


Mit seinem Vortrag ”Schmettau, ein Bildungsprofil des 18. Jahrhunderts, Spezialisierung und Vielfältigkeit” eröffnete Lothar Jordan allen Anwesenden einen Einblick in die Schaffensbedingungen Schmettaus.


Danach traf man sich in den Räumlichkeiten der Ausstellung zur offiziellen Eröffnung, die Marianne Gräfin Schmettow als Vertreterin der Familien von Schmettau und Schmettow (5.v.l.), Hans Jürgen Rehfeld (rechts daneben) und der Präsident der LGB Heinrich Tilly (4.v.r.) gemeinsam vornahmen.




Nach einer Pause begann die wissenschaftliche Tagung, auf der die folgenden Vorträge gehalten wurden:
Peter Köhler(Weimar): Schmettau, eine preußische Biographie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Dieter Greve (Schwerin): Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau - ein bedeutender Topograph und Kartograph des 18. Jahrhunderts
Steffi Mittenzwei (Berlin): Die Originalkarten Schmettaus in der Staatsbibliothek
Martin Winter (Berlin): Schmettau als Militärschriftsteller
Michael Seiler (Berlin): Der Landschaftsgarten Garzau des Grafen von Schmettau - eine außergewöhnliche Inszenierung aufgeklärter Weltsicht
Irmgard Niehaus (Münster): Schmettaus Schwester, Anna Amalia von Gallitzin: Bildung und Aufklärung im Kreis von Münster
In einer abschließenden Diskussion betonten die Teilnehmer den großen Erfolg der Tagung bei der Vertiefung und Verknüpfung der unterschiedlichen Erkenntnisse und kündigten eine gemeinsame Publikation an.