Vermessung Brandenburg - Heft 1/02 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Heinrich Tilly Jahr der Geowissenschaften - gute Werbung für die Geodäsie
Heinrich Tilly Geodateninfrastruktur - Bund und Länder auf Zusammenarbeit angewiesen
Egbert Kohler und Rudolf Hafeneder Künftige Aufgaben des Militärgeographischen Dienstes
Dr. Wolfgang Farke Grundbuch und Kataster
Dietrich Ribbert 40 Jahre Gutachterausschuss in Berlin - Rückschau und Ausblick
Peter Krenz, Dr. Manfred Stelter Zur Ermittlung ortsüblicher Nutzungsentgelte für bebaute Erholungsgrundstücke
Beate Ehlers Von Forschergeist und vergessenen Obelisken
Mitteilungen
Buchbesprechungen

(Redaktionsschluss: 28. Februar 2002)

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Heinrich Tilly

Jahr der Geowissenschaften - gute Werbung für die Geodäsie ?

Vorwort

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Heinrich Tilly

Geodaten Infrastruktur - Bund und Länder auf Zusammenarbeit angewiesen

Frau Zypries ist als Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern unter anderem zuständig für Grundsatzfragen der Innenpolitik, den öffentlichen Dienst, den Sport, die Verwaltungsorganisation, das Kommunalwesen,Statistik und Geodäsie. Sie ist Vorsitzende des Staatssekretärsausschusses zur Steuerung des Programms der Bundesregierung „Moderner Staat –moderne Verwaltung" und Vorsitzende des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen (IMAGI) des Bundes.

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Egbert Kohler und Rudolf Hafender

Künftige Aufgaben des Militärgeographischen Dienstes

Die Bundeswehr wird angesichts der erheblich verbesserten geostrategischen Lage Deutschlands verkleinert, auf das künftige Aufgabenspektrum ausgerichtet und in fast allen Bereichen umstrukturiert. Der Militärgeographische Dienst (MilGeo-Dienst) fusioniert mit dem Geophysikalischen Beratungsdienst der Bundeswehr. Der daraus entstehende neue Geo-Dienstmuss, weil ein Rationalisierungsgewinn zu erzielen ist, Aufgaben abschichten,die bisher für die Landesverteidigung zu erfüllen waren. Künftig liegt der Schwerpunkt bei der Herstellung/Bereitstellung aktueller Geoinformationen (in gedruckter und in digitaler Form) für ausländische Einsatzgebiete und ausgewählte Krisenregionen.

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Dr. Wolfgang Farke

Grundbuch und Kataster

Grundbuch und Liegenschaftskataster sind vielleicht nicht gerade Bruder und Schwester, wohl nicht einmal Halbgeschwister wie Grundbuch und Baulastenverzeichnis. Aber als Vetter und Kusine könnte man sie schon bezeichnen, und zwar als Vetter und Kusine in geordneten Familienverhältnissen einer Großfamilie, miteinander verzahnt und sich der Bedeutung und des Werts familiären Zusammenhalts bewusst. Wie sehr beide zusammenhängen, zeigt schon die Begrifflichkeit des Grundstücks im katasterrechtlichen Sinne einerseits und im grundbuchrechtlichen Sinne andererseits. Das Liegenschaftskataster definiert den Grundbesitz als eingemessenes, durch Flurkarte und Katasterbuch exakt und unverwechselbar dargestelltes Stück der Erdoberfläche. Im Bestandsverzeichnis des Grundbuchs treffen dann Liegenschaftskataster und Grundbuch aufeinander. Dort wird die Katasterparzelle dadurch zum Grundstück im Rechtssinne, dass das Bestandsverzeichnis es so übernimmt, wie es im Liegenschaftskataster verzeichnet ist.

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Dietrich Ribbert

40 Jahre Gutachterausschuss in Berlin - Rückschau und Ausblick

Der Berliner Gutachterausschuss und seine Geschäftsstelle sind eingebettet in das Berliner Vermessungswesen, das sein 125 jähriges Bestehen feierte. Zwar wurde schon viel früher vermessen, aber mit dem Inkrafttreten des Preußischen Fluchtliniengesetzes von 1876 ergab sich für die Residenzstadt Berlin die Notwendigkeit städtebaulicher Vermessungsarbeiten, wozu auch die Herstellung von Fluchtlinienplänen gehörte. Der Gutachterausschuss verdankt seine Gründung auch einem städtebaulichen Gesetz, nämlich dem Bundesbaugesetz (BBauG) von 1960. Schlecht gerechnet beim Jubiläum? Keineswegs! Die verschiedenen Teile des BBauG, u.a. auch der 7. Teil, traten erst nach und nach in Kraft und mussten durch länderspezifische Vorschriften verifiziert werden: In Berlin das Gesetz zur Ausführung des Bundesbaugesetzes und die Verordnung zur Durchführung des Bundesbaugesetzes. Erst 1961 konnte der erste Gutachterausschuss seineTätigkeit aufnehmen.

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Peter Krenz und Dr. Manfred Stelter

Zur Ermittlung ortsüblicher Nutzungsentgelte für bebaute Erholungsgrundstücke

Um das Schwungrad der (Bau-)Wirtschaft in den neuen Bundesländern anzukurbeln, war es auch erforderlich, einen Grundstücksmarkt aufzubauen und diesen transparent zu machen. Mit den bekannten Verfahren der Wertermittlungsverordnung besitzt man für viele Bereiche des Grundstücksmarkts ein geeignetes Handwerkszeug für die Bewertung, das aber im Falle der Ermittlung ortsüblicher Nutzungsentgelte für bebaute Erholungsgrundstücke aus verschiedenen Gründen nicht ausreichte. Der Widerstand der Nutzer gegen ermittelte Erhöhungssätze führte die Parteien immer häufiger vor die Gerichte. Diesem Missstand galt es durch geeignete Modelle abzuhelfen.

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Beate Ehlers

Von Forschergeist und vergessenen Obelisken

Auch im Zeitalter umfassender Information und Dokumentation werden überraschende Entdeckungen gemacht und Geheimnisse aufgedeckt. Im Jahr 2000 wurde eine 1913 errichtete Messstrecke für Feinnivellements aus der Vergessenheit der geodätischen Fachwelt in Potsdam und Berlin geholt. Sie befindet sich in der Parforceheide, einem ehemals königlichen Jagdgebiet an der östlichen Potsdamer Stadtgrenze. Insgesamt acht etwa1,5 m hohe Granitobelisken zeugen von der geodätischen Forschung am Beginn des letzten Jahrhunderts.

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Mitteilungen

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Buchbesprechungen

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