Vermessung Brandenburg - Heft 1/07 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Heinrich Tilly Ich meckere, also bin ich ...
Manfred Oswald Zur Strukturreform des amtlichen Vermessungswesens
Petra Fietz und Klemens Masur Das Projekt FALKE
Matthias Kuhnke und Ute Schröder Die geometrische Lageverbesserung der ALK
Mathias Kaden Mobiles Antrags- und Ablaufverfahren im Liegenschaftskataster (MEA) – Liegenschaftsvermessung ONLINE? –
Stephan Bergweiler 15 Jahre ÖbVI-Aufsicht im Land Brandenburg
Tino Heinicke Georeferenzierte Adressen – Nur Qualität setzt sich durch
Ralf Krischker, Angelo Bleek, Wilfried Korth und Bernd Sorge Untersuchungen zum Präzisionsnivellement
Marcel Schüttel Die Stellungnahme der Bundesregierung zur Änderung des Grundbuchrechts
Dietrich Diez Karten und Recht im Internet – Lust oder Frust für Anbieter und Nutzer?
Michael Rösler-Goy Dürfen Datenbanken schön sein? – Geodaten, Karten und Urheberrecht
  Mitteilungen
  Buchbesprechungen
  aufgespießt
  Aus dem Angebot der LGB

(Redaktionsschluss: 31.03.2007)

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Heinrich Tilly

Ich meckere, also bin ich ...

Vorwort

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Manfred Oswald

Zur Strukturreform des amtlichen Vermessungswesens

Jenseits ihres Einflusses wirken sich gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Veränderungen auch auf die Verwaltung aus. Privilegien werden ihr nicht gewährt, insbesondere nicht angesichts leerer Kassen. Es ist deshalb nahe liegend, dass in allen Bundesländern die Modernisierung der Verwaltung im Brennpunkt steht. Dass hierbei gerade die Vermessungsverwaltungen eine bedeutende Rolle spielen, ist nicht verwunderlich. Sie sind schon lange Wegbereiter innovativer Reformbewegungen. Der Wandel der Verhältnisse kann auf vielen Wegen mitgestaltet werden – allerdings nur mit Zuversicht und Selbstdisziplin, aus Überzeugung und mit neuen Konzepten.
Solche Konzepte liegen nun auch für Brandenburg vor. Sie warten auf ihre Umsetzung, die hohe Anforderungen an alle Betroffenen stellen wird. Der Wandel wird zweifellos nicht nur auf Gegenliebe stoßen, sind doch viele Arbeitsschritte zur Routine geworden. Die Neuausrichtung des amtlichen Vermessungswesens ist jedoch unumgänglich. Nur sie bietet unter neuen rechtlichen und technischen Möglichkeiten die Chance, die Bedeutung des amtlichen Vermessungswesens in der Gesellschaft zu festigen und seine unverwechselbare Identität zu bewahren.

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Petra Fietz und Klemens Masur

Das Projekt FALKE

Der FALKE ist erfolgreich gelandet. Nach vorsichtigem Start und stabilem Flug sicher und auf den Punkt. Dies ist für alle Beteiligten ein Grund stolz zu sein und Bilanz zu ziehen. Dieser Artikel beschreibt in einer kurzen Rückschau die Ausgangssituation und die Grundzüge des Projekts. Anschließend wird das Ergebnis beschrieben und ein Fazit gezogen. Aber auch wie es nach FALKE weitergeht, wird kurz beleuchtet.

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Matthias Kuhnke und Ute Schröder

Die geometrische Lageverbesserung der ALK

Nach Fertigstellung der ALK wartet auf die Katasterbehörden im Land Brandenburg nun eine noch größere Aufgabe, deren Inhalt es ist, die Daten des Liegenschaftskatasters entsprechend den gewachsenen Anforderungen der Nutzer zu qualifizieren. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die Bearbeitung – anders als beim Projekt FALKE – fast ausschließlich durch die Kataster- und Vermessungsämter allein und ohne Unterstützung durch die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure erfolgen wird. Um dieses ehrgeizige Ziel wenigstens annähernd bis zur geplanten ALKIS®-Einführung im Jahr 2010 erreichen zu können, sind geeignete Lösungsansätze zu entwickeln, die sowohl die Interessen der Nutzer als auch die konkreten fachlichen Besonderheiten und vorhandenen personellen Ressourcen realistisch berücksichtigen. Im nachfolgenden Beitrag soll eine praktische Konzeption des Kataster- und Vermessungsamtes des Landkreises Havelland vorgestellt werden, deren Ziel es ist, flächenhaft eine spürbare Verbesserung der geometrischen Qualität der ALK zu erreichen.

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Mathias Kaden

Mobiles Antrags- und Ablaufverfahren im Liegenschaftskataster (MEA) – Liegenschaftsvermessung ONLINE? –

Die Bearbeitung von Liegenschaftsvermessungen von der Beantragung bis zur Übernahme der Vermessungsschriften ist heute trotz teilweiser Automatisierung der Nachweise des Liegenschaftskatasters immer noch von Medienbrüchen in der Bearbeitung geprägt. Dadurch entstehen unnötige Wartezeiten, hoher Abstimmungsbedarf und die Gefahr von Informationsverlusten. Das Projekt „Mobiles Antrags- und Ablaufverfahren” (MEA) realisiert bundesweit zum ersten Mal einen einheitlichen elektronischen Datenfluss für den Geschäftsprozess einer Zerlegungsmessung im ALKIS®-Kontext. Da die Liegenschaftsvermessung eine Aufgabe ist, die in Brandenburg im Grunde allein von den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren (ÖbVI) wahrgenommen wird, muss der freie Berufsstand die Entwicklung der durchgängigen elektronischen Vorgangsbearbeitung aufmerksam verfolgen.

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Stephan Bergweiler

15 Jahre ÖbVI-Aufsicht im Land Brandenburg

Die Aufsicht über die im Land Brandenburg zugelassenen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) dient der Beachtung rechtlicher Normen im amtlichen Vermessungswesen. Vor dem Hintergrund substanzieller Tendenzen zum Kosten- und Qualitätsdumping im harten freiberuflichen Wettbewerb gewinnt das sichere Anwenden der Möglichkeiten, aber auch das Erkennen von Grenzen im Aufsichtshandeln zunehmend an Bedeutung. Die gewachsene Aufsicht steuert eigene Erfahrungen bei. Sie hat sich bewährt und steht demnach im Fokus diverser Strukturüberlegungen.

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Tino Heinicke

Georeferenzierte Adressen – Nur Qualität setzt sich durch

Georeferenzierte Adressen als Produkt der deutschen Landesvermessung ermöglichen die Veredlung bestehender Navigationssysteme und bilden die Grundlage für Lokalisierungs- und Geocodierungsservices. Ihre Verwendung offenbart Fehlerquellen in der Vergabe, Veröffentlichung und Aktualisierung von Adressinformationen seitens der Kommunen und Landesämter. Damit die amtlichen Lageinformationen beim Kunden Akzeptanz finden, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und Landesämtern, aber auch der konsequenten Nutzung moderner Informationswege und der Einhaltung eindeutiger Vorgaben.

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Ralf Krischker, Angelo Bleek, Wilfried Korth und Bernd Sorge

Untersuchungen zum Präzisionsnivellement

Die Laufendhaltung der Landeshöhennetze erfordert einen erheblichen personellen Aufwand. Beträchtliche Fortschritte sind in den letzten Jahren gerätetechnisch erreicht worden. Es stehen moderne Präzisionsinstrumente zur Verfügung, die eine automatische digitale Ablesung und einen durchgehenden Datenfluss zur Auswertesoftware ermöglichen. Dabei geht die Ablesung wesentlich schneller, als mit herkömmlichen analogen Instrumenten.

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Marcel Schüttel

Die Stellungnahme der Bundesregierung zur Änderung des Grundbuchrechts

Die Hessische Landesregierung verfolgt im Rahmen der Verwaltungsreform das Ziel der Schaffung einer „Einheitlichen Bodenmanagementbehörde”. Die nun fast seit einer Dekade betriebenen Bemühungen zur Integration von Grundbuch und Liegenschaftskataster mündeten u. a. in einem Gesetzentwurf zur Änderung des Grundbuchrechts. Intention dieser im Jahr 2004 in den Bundesrat eingebrachten Initiative ist die Beseitigung derjenigen bundesrechtlichen Normen, die einer Zusammenlegung entgegenstehen. Auf das Grundbuchwesen wirkt der Gesetzentwurf an zwei Stellen öffnend zugunsten der Landesgesetzgeber ein. Er gestattet,

Die Stellungnahme der Bundesregierung aus dem Jahr 2004 verdeutlicht eine Vielzahl kritischer Positionen, die der Autor in diesem Beitrag vorstellen und würdigen möchte.

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Dietrich Diez

Karten und Recht im Internet – Lust oder Frust für Anbieter und Nutzer?

Die Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V. (DGfK) veranstaltete am 27.10.2006 in der Hochschule Karlsruhe eine Vortragsreihe zum Thema „Karten und Recht im Internet ”Lust oder Frust für Anbieter und Nutzer?” Dietrich Diez, Mitglied der AdV-Projektgruppe Copyrigth und Vertrieb sowie Leiter der Kommission Recht und Kartographie der DGfK, befasste sich mit Verträgen über Leistungen bei einer Nutzung des Internets. Sein Fazit: Wer Waren oder Dienstleistungen im Internet anbieten möchte, sollte über Grundkenntnisse der Funktionsweise des Internets verfügen und über seine Rechtsposition Bescheid wissen. Man ist Diensteanbieter im Sinne des Teledienstegesetzes und schließt einen Vertrag im elektronischen Geschäftsverkehr sowie einen Fernabsatzvertrag. Dazu muss man sich mit den Einzelheiten der BGB-Informationspflichten-Verordnung vertraut machen. Nur dann wird das Internetgeschäft mehr Lust als Frust bereiten.

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Michael Rösler-Goy

Dürfen Datenbanken schön sein? – Geodaten, Karten und Urheberrecht

Im Folgenden wird gezeigt, dass Schönheit und Datenbankschutz durchaus miteinander vereinbar sind, wenn es um Landkarten geht. Der Beitrag ist eine Erwiderung auf den in Heft 2/2006 dieser Zeitschrift abgedruckten Vortrag von Paul W. Hertin [8]. Die dort vorgetragenen Argumente gegen die Datenbankfähigkeit von Landkarten sind nicht neu. Sie lagen bereits zwei unabhängigen erstinstanzlichen Gerichten vor, die sich eingehend mit ihnen auseinandersetzten, ihnen im Ergebnis aber nicht folgten, sondern die Position der Vermessungsverwaltung bestätigten. Demnach sind sowohl die TK25 als auch die TK50 Datenbanken im Sinne des Urheberrechts, aus denen nicht ohne Lizenz Daten entnommen werden dürfen. Inzwischen hat auch der BGH entschieden, dass die Bodenrichtwertkarte eine Datenbank darstellt.

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Mitteilungen

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Buchbesprechungen

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aufgespießt

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