Vermessung Brandenburg - Heft 1/10 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Heinrich Tilly Geodateninfrastruktur ist mehr als ein technisches Verfahren
Rolf Harbeck Von der topographischen Karte zum Digitalen Landschaftsmodell
Sabine Stengel und Sascha Pomplun OpenStreetMap – die freie Weltkarte für alle oder Spielerei von Karten-Amateuren?
Martina Braune Geodaten ohne Staat
Monika Theile Geodaten und Recht – Nutzungsrechte an Geobasisdaten des Landes Brandenburg
Lutz Katzur und Heiko Wedel Landesflug digitales Geländemodell
Christine Lindow Die Katasterbehörde Prignitz zwischen Mutterrolle, Strukturreform und ALKIS®
Anja Wagner Entwicklung des Landentwicklungsfachinformationssystems LEFIS
Petra Fietz Das technische Referendariat – damit Verwaltung eine Zukunft hat
Stefan Wagenknecht Brücken bauen
Christoph Förste Das Schwerefeld der Erde und seine Vermessung mit Satelliten
Vilma Niclas Rechtssicherheit und Open Source
  Mitteilungen
  Buchbesprechungen
  aufgespießt
  Aus dem Angebot der LGB

(Redaktionsschluss: 31.03.2010)

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Heinrich Tilly

Geodateninfrastruktur ist mehr als ein technisches Verfahren

Vorwort

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Rolf Harbeck

Von der topographischen Karte zum Digitalen Landschaftsmodell

Technische und organisatorische Veränderungen in der deutschen Landesvermessung

Vielen Generationen waren amtliche topographische Karten – vor allem in den Maßstäben 1 : 25 000, 1 : 50 000 und 1 : 100 000 – als das Medium der kartographischen Dokumentation und Beschreibung der Landschaft vertraut. Im 19. Jahrhundert als Ergebnis der staatlichen topographischen Landesaufnahme mit Hilfe von Messtisch und Kippregel entstanden, wurde um die Wende zum 20. Jahrhundert vor allem das „Messtischblatt” 1 : 25 000 in der Bevölkerung bekannt und geradezu zum Inbegriff der Landkarte. Noch heute findet man diesen Begriff nicht selten in der Presse, in der Literatur oder gar in offi ziellen Verlautbarungen. Auch in der Schule hatte die topographische Karte einen festen Platz, sei es als Lehr- und Lernmaterial im Geographieunterricht, sei es als Planungsoder Orientierungsmittel für Wanderungen und andere außerhäusliche Unternehmungen.

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Sabine Stengel, Sascha Pomplun

OpenStreetMap – die freie Weltkarte für alle oder Spielerei von Karten-Amateuren?

Das Projekt OpenStreetMap wird von den einen belächelt, von anderen heiß diskutiert: Können Nicht-Experten sinnvolle GIS-Daten erstellen? Wird es irgendwann wirklich eine nutzbare Weltkarte geben oder ist das alles nur Spielerei von Karten-Amateuren, ein Projekt das irgendwann von selbst im Sande verläuft?

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Martina Braune

Geodaten ohne Staat

Podiumsdiskussion auf der 16. Fachtagung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure und der Vermessungsverwaltung des Landes Brandenburg

Als Abschluss des „Kleinen Geodätentages 2009” am 04./05.09.2009 in Erkner stand die Podiumsdiskussion zum Thema „Geodaten ohne Staat” auf der Tagesordnung. Der Präsident der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg, Heinrich Tilly, leitete die Ausführungen der vier Referenten und des heftig mitdiskutierenden Auditoriums durch eine spannende einstündige Diskussionsrunde, die an die Veranstaltungen 2006 zum Thema „Geodaten ohne Geodäten” und 2007 zum Thema „Geodaten kostenlos” anschloss.

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Monika Theile

Geodaten und Recht – Nutzungsrechte an Geobasisdaten des Landes Brandenburg

Die Rechte an Geobasisdaten des Raumbezugs, der Liegenschaften und der Landschaft sind insbesondere als Schutzrechte im Urheberschutz und im Leistungsschutz begründet. Werden Geobasisinformationen öffentlich-rechtlich vorgehalten, können ergänzend Rechte nach den Vermessungsgesetzen der Länder geltend gemacht werden. Von den Rechten der Urheber und der Hersteller zu unterscheiden sind die Datenschutzrechte von Betroffenen, über die personenbezogene Daten ermittelt bzw. weitergegeben werden können. Der folgende Beitrag soll einen Überblick geben, wie im Land Brandenburg in aktueller Weise das Urheberrecht an den Geobasisdaten des Landes durch die Einräumung entsprechender Nutzungsrechte wahrgenommen wird.

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Lutz Katzur, Heiko Wedel

Landesflug digitales Geländemodell

Seit 2008 wird für das Land Brandenburg ein hochgenaues digitales Geländemodell (DGM2) mittels Airborne Laserscannings (ALS, flugzeugbasierte Entfernungsmessung) erfasst. Ziel des Projektes ist es, zukünftig präzise Planungsgrundlagen für die verschiedensten Anforderungen der öffentlichen Verwaltung bereit zu stellen. Die Arbeiten sollen bis 2012 abgeschlossen sein. In diesem Beitrag sollen sowohl die Rahmenbedingungen für dieses Projekt, die organisatorischen und fachlichen Herausforderungen als auch das Potential zur Qualitätsverbesserung aller anderen Produkte des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems (ATKIS®) näher beleuchtet werden.

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Christine Lindow

Die Katasterbehörde Prignitz zwischen Mutterrolle, Strukturreform und ALKIS®

Die Vermessungs- und Katasterverwaltung in Brandenburg befindet sich in einem spürbaren Spannungsfeld, auch Strukturreform genannt. An den rasanten Entwicklungen der Geoinformationen will man teilhaben, marktwirtschaftliche Bedingungen sollen berücksichtigt werden, aber hoheitlich soll es auch bleiben. Zentralisierung der Datenhaltung, finanzielle Abhängigkeit von Kostenerstattungen des Landes und andererseits die Integration der Katasterbehörden in die Landkreis- bzw. Stadtverwaltungen sind Herausforderungen für alle Handelnden.

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Anja Wagner

Entwicklung des Landentwicklungsfachinformationssystems LEFIS

Ein Projekt der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltige Landentwicklung”

Das Landentwicklungsfachinformationssystem LEFIS wurde von der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltige Landentwicklung” (Arge Landentwicklung) initiiert. Es basiert auf internationalen Normen und Standards und beinhaltet in der Landentwicklung vorkommende Objekte und Prozesse. LEFIS nutzt das von der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) entwickelte AAA-Modell. Eine erste Realisierungsstufe des Datenmodells liegt vor; der Ausbau zum umfassenden Bearbeitungs- und Informationssystem ist in Arbeit.

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Petra Fietz

Das technische Referendariat – damit Verwaltung eine Zukunft hat

Das Vermessungsreferendariat im Land Brandenburg

Am 17. und 18. Dezember 2009 fanden in Potsdam mündliche Prüfungen der Großen Staatsprüfung in der Fachrichtung Vermessungs- und Liegenschaftswesen statt. Eine Vermessungsreferendarin und neun Vermessungsreferendare aus den Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen haben mit Erfolg die letzten Prüfungen abgelegt und damit die Berechtigung erlangt, sich Vermessungsassessor/-in) zu nennen. Ein Anlass, das Referendariat in der Fachrichtung Vermessungs- und Liegenschaftswesen im Land Brandenburg vorzustellen.

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Stefan Wagenknecht

Brücken bauen

Eine Verbindung vom Vermessungsreferendariat zum Weltkulturerbe in Montenegro

Geodäsie und Referendariat sind zwei Begriffe, bei denen man oft ungläubig angesehen wird: Was ist denn das? Und während (aus eigener Erfahrung) die häufi gste Nachfrage beim Begriff Geodäsie ist, ob man diese Disziplin denn wohl studieren könne, versetzt die Verbindung zum Wort Referendariat dann vollends in allgemeine Sprach- und Ratlosigkeit. Dabei ist die Referendarausbildung nach Abschluss des Studiums bei Juristen und Lehrern weithin bekannt; wohingegen sie in der Fachrichtung Vermessungs- und Liegenschaftswesen oftmals im Verborgenen bleibt. Zu Unrecht, denn die Laufbahnausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst bietet ebenso tiefgründige wie breit gefächerte Einsichten, deren Reichweite sich über die Grenzen des Landes Brandenburg hinaus erstreckt.

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Christoph Förste

Das Schwerefeld der Erde und seine Vermessung mit Satelliten

Die Erde ist nur in erster Näherung eine Kugel. Durch ihre Rotation um die Polachsen und durch Masseninhomogenitäten im Innern und an ihrer Oberfläche hat die Erde die Form eines Rotationsellipsoids mit zusätzlichen „Beulen und Dellen”. Die genaue Vermessung der Figur der Erde und damit des Erdschwerefelds ist ein Forschungsziel der Satellitengeodäsie. Mit den aktuellen Satellitenmissionen CHAMP und GRACE begann ein neues Kapitel der satellitengestützten Schwerefeldbestimmung. Auf polaren Bahnen umkreisen diese Satelliten in niedriger Höhe die Erde und liefern ein globales Bild des Schwerefelds in hoher Genauigkeit. Darüber hinaus ermöglichen die Messungen der GRACE-Mission die Bestimmung zeitlicher Änderungen im Schwerefeld. Dies stellt einen ganz neuen Aspekt der Beobachtung klimabedingter Massenänderungen auf der Erdoberfl äche dar. Mit der kürzlich gestarteten GOCE-Mission wird sich das Schwerefeld u. a. auf den Weltmeeren mit bisher unerreichter Genauigkeit aufl ösen lassen. Diese Satellitenmission liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der großräumigen Meereszirkulationen.

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Vilma Niclas

Rechtssicherheit und Open Source

Gerade in einer Wirtschaftskrise lockt der Kostenvorteil von Open Source. Allerdings hört man auch von juristischen Fallstricken und allerlei Gefahren, die auf diesem Wege lauern sollen. Ist rechtlich tatsächlich schlechter gestellt, wer sich auf freie Software einlässt? Dieser Beitrag klärt auf.

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Mitteilungen

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Buchbesprechungen

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aufgespießt

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