Vermessung Brandenburg - Heft 2/00 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Christoph Reigber Das GeoforschungsZentrum Potsdam
Matthias Hemmleb, Gunnar Siedler Photogrammetrische Arbeiten für die Restaurierung des Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam
Rainer Möckel Höhe des ortsüblichen Pachtzins im gewerblichen Obst- und Gemüseanbau
Silvia Pressler, Jürgen Krause Der Parchent zu Luckau
Matthias Aberle, Matthias Kuhnke,
Matthias Roth
Aus dem Leben eines 100-Jährigen–Das BGB hatte Geburtstag
Dietrich Schlosser Vom Kombinat zur Landesbehörde
Hans Weise Helmerts Grab- und Gedenkstätte
  Mitteilungen
Buchbesprechungen

(Redaktionsschluß: 31. Juli 2000)

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Heinrich Tilly

Benzenberg und die Rauminformation für das 21. Jahrhundert

Vorwort

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Christoph Reigber

Das GeoforschungsZentrum Potsdam

Seit über 100 Jahren wirken auf dem Potsdamer Telegrafenberg renommierte Forschungseinrichtungen der Geowissenschaften und der Astrophysik. Hier befindet sich mit dem 1892 eingeweihten Geodätischen Institut, der Wirkungsstätte F. R. Helmerts, die Wiege der physikalischen Geodäsie und der Internationalen Erdmessung. Hier wurde die Seismologie als geophysikalische Methode zur Erkundung des Erdinnern mit Hilfe von Erdbebenwellen entwickelt und hier wurde im Meteorologischen und Geomagnetischen Observatorium mit der systematischen Erforschung des Erdmagnetfeldes und seiner Variationen begonnen.

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Matthias Hemmleb, Gunnar Siedler

Photogrammetrische Arbeiten für die Restaurierung des Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam

Die Anwendung photogrammetrischer Verfahren ermöglicht die Erstellung von Dokumentationen und Planungsgrundlagen für denkmalpflegerische und restauratorische Maßnahmen an historischer Bausubstanz, so auch am Marmorpalais im Neuen Garten in Potsdam. Neben maßstäblichen Bildplänen im Innen- und Außenbereich umfasste die Bearbeitung auch die Erstellung von photorealistischen 3D-Modellen. Eine besondere Rolle spielte die Verwendung von historischen Messbildern und Amateuraufnahmen, da einige architektonische Elemente im Laufe der Zeit stark verändert oder zerstört wurden. In diesem Fall können photogrammetrische Methoden mit dazu beitragen, das ursprüngliche Erscheinungsbild von Bauwerken weitgehend wiederherzustellen, wie es beim Marmorpalais in eindrucksvoller Weise zu sehen ist.

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Rainer Möckel

Höhe des ortsüblichen Pachtzinses im gewerblichen Obst- und Gemüseanbau

Nach § 5 Abs. 1 i.V.m. § 20a Ziffer 6 Bundeskleingartengesetz (BKleingG) darf als Pachtzins für Kleingartenflächen, die dem Recht des BKleingG unterliegen, höchstens der vierfache Betrag des ortsüblichen Pachtzinses im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau der Gemeinde verlangt werden.Ortsüblich ist der durchschnittlich gezahlte Pachtzins im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau. Die Pacht bezieht sich auf die Gesamtfläche der Kleingartenanlage. Liegen ortsübliche Pachtzinsen im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau in der Gemeinde nicht vor, so ist nach der derzeit geltenden Fassung des Gesetzes der entsprechende Pachtzins in einer vergleichbaren Gemeinde als Bemessungsgrundlage zu Grunde zu legen. Die Vertragsparteien können nach § 5 Abs. 2 BKleingG bei dem nach § 192 des Baugesetzbuchs eingerichteten und örtlich zuständigen Gutachterausschuss ein Gutachten über den ortsüblichen Pachtzins im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau beantragen. Nachfolgend wird über die Ermittlung des durchschnittlich gezahlten Pachtzinses im erwerbsmäßigen Obst- und Gemüseanbau für eine Kleingartenfläche im Stadtgebiet von Potsdam berichtet, die vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Brandenburg in einem Gutachten für das Landgericht Potsdam durchgeführt worden ist.

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Silvia Pressler, Jürgen Kuse

Der Parchent zu Luckau

Rund um die historische Altstadt Luckau präsentiert sich von April bis Oktober 2000 auf einer Fläche von ca. 12 ha die erste Landesgartenschau Brandenburgs - eine farbenprächtige Welt in einer attraktiven mittelalterlichen Umgebung. Die anno1276 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Luckau war eine der Hauptstädte der Niederlausitz. Ihr denkmalgeschützter Stadtkern mit seinen architektonischen Sehenswürdigkeiten wird noch nahezu vollständig von der einst aus Fels- und Backsteinen errichteten Stadtmauer und dem auch heute noch wasserführenden Stadtgraben umgeben. Direkt zwischen Stadtmauer und Stadtgraben befindet sich ein ursprünglich zu Verteidigungszwecken genutzter Landstreifen - der sogenannte „Parchent zu Luckau". Heute dient er hauptsächlich Erholungs- und gärtnerischen Zwecken. Und so bieten auch ca. zwanzig privat genutzte, z.T. intensiv als Themengarten gestaltete Flächen einen Blickfang innerhalb der Landesgartenschau. Um diese exponierten Flächen soll es im Folgenden gehen.

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Matthias Aberle, Matthias Kuhnke, Matthias Roth

Aus dem Leben eines 100- Jährigen – Das BGB hatte Geburtstag

„Da steh´ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor." [1]. Zu dieser Erkenntnis kommt man gelegentlich bei dem Versuch, sich ein Rechtsproblem durch Nachlesen im Bürgerlichen Gesetzbuch zu erschließen. Hier stolpert man über kuriose Formulierungen wie den verwirrten Grenzen, den verrückten Grenzsteinen oder den ausgezogenen Bienenschwärmen. Trotz dieser mehrdeutigen Begriffe handelt es sich beim BGB um ein fundamentales Gesetzbuch mit einer inzwischen mehr als einhundertjährigen wechselvollen Vergangenheit. Die Weiterentwicklung des Bürgerlichen Rechts im BGB reflektiert gleichzeitig eindrucksvoll die deutsche Geschichte. Es stellt sich also die Frage: Quo vadis BGB?

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Dietrich Schlosser

Vom Kobinat zur Landesbehörde

Die Entwicklung der politischen Ereignisse vom September 1989 bis zum Ende des Jahres 1990 waren von einem ungeahnten Tempo bestimmt. Es sind demzufolge auch zehn Jahre danach die vielen erforderlichen Handlungen und Entscheidungen kaum nachzuvollziehen. Die Berufsgruppen der Geodäten, Kartographen und Photogrammeter haben diese Zeit nicht nur unbeschadet überstanden, sondern auch einen ungeheuren beruflichen Aufschwung auf Grund der neuen Rechts- und Wirtschaftsverhältnisse erlebt. Der Verfasser dieses Beitrags war Leiter des Aufbaustabs der Vermessungs- und Katasterverwaltung Brandenburg. Der Beitrag beschreibt die Zeit vom November 1989 bis Januar 1991.

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Hans Weise

Helmerts Grab- und Gedenkstätte

Dieser Artikel soll weder ein später Nachruf noch eine Würdigung seiner Leistungen sein, denn dafür besteht kein zeitlicher Anlass. Es ist vielmehr das Bedürfnis eines ehemaligen Mitarbeiters des Geodätischen Instituts Potsdam, jene Geschehnisse schriftlich zu fixieren, die sich in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg zugetragen haben und nicht einer gewissen Tragik entbehren. Wenn diese Aufzeichnungen nicht jetzt erfolgen, so werden sie für die interessierte Nachwelt verloren sein.

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Mitteilungen

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