Vermessung Brandenburg - Heft 2/07 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Heinrich Tilly Digitaler Haken
Michael Fanning Informationen, Freiheit und Gebühren
Lutz Katzur und Werner Franke Qualitätssicherung bei der Bearbeitung der ATKIS®-Produkte
Thomas Rauch LIKAONLINE – Erfahrungsbericht und Architektur
Karl-Heinz Thiemann Ländliche Bodenordnung im Kontext der integrierten ländlichen Entwicklung
Heinz-Werner Kahlenberg Die Bodensonderung – mehr als ”nur” ungetrennte Hofräume
Roselore Schwichtenberg Liegenschaftszinssätze im Land Brandenburg
Martin Floth und Wilfried Korth Gemeinsame Nutzung von GPS und GLONASS im Satellitenpositionierungsdienst SAPOS®
Horst Weichelt, Frederik Jung-Rothenhäusler und Alexander Marx Ein multi-temporaler Klassifikationsansatz zur Erfassung der Landbedeckung mit RapidEye Satellitenbilddaten
  Mitteilungen
  Buchbesprechungen
  aufgespießt
  Aus dem Angebot der LGB

(Redaktionsschluss: 30.09.2007)

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Heinrich Tilly

Digitaler Haken

Vorwort

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Michael Fanning

Informationen, Freiheit und Gebühren

Preisstrategien für Behörden im Umgang mit dem Informationsfreiheitsgesetz

Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) des Bundestrat am 1. Januar 2006 in Kraft. Es schafft einen automatischen Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen der Bundesbehörden. Jede natürliche und juristische Person kann diesen Anspruch geltend machen. Die Bundesbehörden sind verpflichtet, eine Informationsanfrage innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens zu beantworten, der in den meisten Fällen innerhalb eines Monats liegt, es sei denn, die Anfrage fällt unter eine der Ausnahmeregelungen, die im IFG aufgeführt sind. Das IFG betrifft nur die Bundesbehörden. Von den sechzehn Bundesländern haben bislang nur vier eine IFG-Gesetzgebung, und zwar Brandenburg, Berlin, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen.

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Lutz Katzur und Werner Franke

Qualitätssicherung bei der Bearbeitung der ATKIS®-Produkte

Im Zeitraum bis 2010 wird der Aufbau der digitalen Grunddatenbestände der Vermessungs- und Katasterverwaltungen bundesweit abgeschlossen sein. Die Ergebnisse dieses Prozesses, qualitativ hochwertige und homogene Daten, werden zukünftig in einem einheitlichen AAA-Datenmodell (AFIS®-ALKIS®-ATKIS®) geführt und verwaltet.
Ziel dieses Beitrags ist es, Anforderungen und Maßnahmen zur Sicherung der hohen Datenqualität aus Sicht der LGB darzulegen. Das Hauptaugenmerk der Autoren gilt insbesondere den DGM, den DOP und dem Basis-DLM als Grundlage für die Qualität aller weiteren ATKIS®-Produkte.

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Thomas Rauch

LIKAONLINE – Erfahrungsbericht und Architektur

Gut ein Jahr ist es her, als am 24. August 2006 Brandenburgs Innenminister, Jörg Schönbohm, mit dem symbolischen Druck auf den roten Knopf das Liegenschaftskataster-Online offiziell für die Öffentlichkeit freigab.

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Karl-Heinz Thiemann

Ländliche Bodenordnung im Kontext der integrierten ländlichen Entwicklung

Die ländlichen Neuordnungsmaßnahmen, d. h. vor allem Bodenordnung, aber auch Dorferneuerung und Wegebau, tragen maßgeblich zum Ausbau der Infrastrukturen und damit zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum bei. Seit 2004 sind die investiven Maßnahmen mit der ehemaligen agrarstrukturellen Entwicklungsplanung (AEP) und deren Umsetzungsbegleitung zum neuen Förderungsgrundsatz der ”integrierten ländlichen Entwicklung” (ILE) in der Gemeinschaftsaufgabe ”Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” (GAK) zusammengefasst. Der Beitrag führt in die GAK als dem zentralen Instrument zur Finanzierung der Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung ein und stellt den neuen strategischen Ansatz der ILE näher vor. Dabei wird die Schlüsselrolle der ländlichen Bodenordnung deutlich.

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Heinz-Werner Kahlenberg

Die Bodensonderung – mehr als ”nur” ungetrennte Hofräume

Brandenburg war bei seiner Gründung im Jahr 1990 nach Sachsen-Anhalt das Bundesland mit der zweitgrößten Fläche an ungetrennten Hofräumen. Insofern liegt es auf der Hand, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Bodensonderungsverfahren durch die Katasterbehörden durchgeführt wurden und dadurch die ungetrennten Hofräume auch hier fast Historie geworden sind. Abgesehen von der Auflösung ungetrennter Hofräume bietet das Bodensonderungsgesetz allerdings noch weitere interessante Anwendungsmöglichkeiten und hat mit der Verkehrsfl ächenbereinigung seit 2001 ein weiteres Einsatzgebiet erfahren. Neben einem Rückblick mit einigen Anmerkungen zu besonderen Aspekten der praktischen Tätigkeit bietet das Thema auch Gelegenheit für einen Blick in die Zukunft.

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Roselore Schwichtenberg

Liegenschaftszinssätze im Land Brandenburg

Aktuelle sowie nach Lage und Objektart differenzierte Liegenschaftszinssätze sind eine unverzichtbare Grundlage für die Ermittlung von Verkehrswerten mit dem Ertragswertverfahren. Deren Ermittlung ist jedoch angesichts mangelnder geeigneter Kaufpreise für den Bereich eines einzelnen Gutachterausschusses für Grundstückswerte kaum statistisch gesichert möglich. Im Land Brandenburg wurde daher der Versuch unternommen, durch eine zentrale Auswertung Liegenschaftszinssätze für Teilräume des Landes abzuleiten. Das Modell und die Ergebnisse werden nachfolgend vorgestellt.

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Martin Floth, Wilfried Korth

Gemeinsame Nutzung von GPS und GLONASS im Satellitenpositionierungsdienst SAPOS®

Mit der Verfügbarkeit weiterer GLONASS-Satelliten streben die Bundesländer sukzessiv an, den Satellitenpositionieungsdienst der deutschen Landesvermessung (SAPOS®) um die GLONASS-Satelliten zu erweitern. Im Rahmen einer Diplomarbeit an der Technischen Fachhochschule Berlin in Zusammenarbeit mit der Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg werden die Auswirkungen hinsichtlich Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit im SAPOS®-Dienst mit GPS einerseits und einer Kombination von GPS/GLONASS andererseits, untersucht.

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Horst Weichelt, Frederik Jung-Rothenhäusler, Alexander Marx

Ein multi-temporaler Klassifikationsansatz zur Erfassung der Landbedeckung mit RapidEye Satellitenbilddaten

Das neue satellitenbasierte Fernerkundungssystem von RapidEye besteht aus fünf unabhängigen Satelliten, die einen Orbit in ca. 620 km Höhe besetzen und alle mit jeweils einem identischen Multispektralsensor MSI (Multi-Spectral Imager) ausgerüstet sind. Die Konstellation der Satelliten in Verbindung mit ihrer Umlaufbahn ist so gewählt, dass jeder Punkt der Erdoberfl äche täglich erreicht werden kann. Das RapidEye Satellitensystem wird im zweiten Halbjahr 2007 gestartet und ab dem 1. Halbjahr 2008 operationell Daten liefern. Regelmäßige Kalibrierungszyklen werden die Vergleichbarkeit und Homogenität der Daten unabhängig vom Aufnahmezeitpunkt und vom jeweils benutzten MSI sichern.
Die RapidEye AG in Brandenburg a.d.H. ist gegenwärtig dabei, Konzepte und Produkte für die Erfassung und Analyse der Landbedeckung auf der Basis dieser neuen Daten zu entwickeln. Das dazu konzipierte objektbasierte Klassifi kationsschema fußt auf einem hierarchischen Ansatz, der in der ersten Hierarchieebene generalisierte Klassen erzeugt. Zur Unterscheidung der Klassen werden spektrale Objekteigenschaften gemeinsam mit geometrischen und Texturmerkmalen genutzt. Zur Trennung der detaillierteren Klassen auf den folgenden Klassifikationsebenen werden multitemporale Datensätze mit sehr kurzen Aufnahmezeitintervallen genutzt. Dies ermöglicht die Rekonstruktion der Wachstumskurven von Vegetation für detailliertere Klassifikationen sowie weiterführende Analysen. Durch die Kombination von hoher zeitlicher und hoher geometrischer Bodenauflösung wird eine Verbesserung der thematischen Tiefe, der Trennschärfe und der Klassifikationsgenauigkeit erreicht.

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Jörg Kahler

Das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes: Möglichkeiten und Grenzen der Erlangung von Geodaten aus datenschutzrechtlicher Sicht

Am 1. Januar 2006 ist das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes in Kraft getreten. Mit dem Informationsfreiheitsgesetz werden Daten aus öffentlichen Aktenbeständen des Bundes auf Nachfrage zur Verfügung gestellt. Zwar existieren bereits Informationsfreiheitsgesetze auf Länderebene in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Mit dem neuen Gesetz erweitert sich allerdings das Potential und der Umfang an Informationen, die zugänglich werden, erheblich. Daraus können sich erhebliche Chancen für die Geoinformationswirtschaft ergeben. Schließlich sind insbesondere Unternehmen, die raumbezogene Daten für bestimmte privatwirtschaftliche Angebote erheben und verarbeiten wollen, in vielen Fällen auf Daten aus öffentlicher Hand angewiesen.
Die Frage, ob der Datenschutz einer Auskunft im Hinblick auf Geodaten entgegenstehen kann, wird bei der Prüfung des Auskunftsbegehrens nach dem Informationsfreiheitsgesetz häufi g eine Rolle spielen. Allerdings sollte ein vorgeblicher Schutz personenbezogener Daten, die Möglichkeit frei und ungehindert an die gewünschten Informationen zu gelangen, nicht grundsätzlich wieder aushebeln.
Das kommende Informationsweiterverwendungsgesetz wird die Erlangung von Geodaten aus öffentlichen Quellen weiter erleichtern und der Geoinformationswirtschaft damit weitere Impulse geben.

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Mitteilungen

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aufgespießt

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