Vermessung Brandenburg - Heft 2/11 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Heinrich Tilly Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wolfgang Draken Liegenschaftskataster, quo vadis?
Hasso Lieber Technik, Recht, Gerechtigkeit – Dreiklang oder Dissonanz?
Helmut Hoffmann 150 Jahre Liegenschaftskataster in der Region Berlin/Brandenburg – Aufbau des Liegenschaftskatasters aus dem „Nichts”: – wie war das 1861?
Jörg Kühnold Aktuelle Entwicklung bei der Reform der Grundsteuer
Lothar Neef Sachverständigenwesen in der DDR und seine Entwicklung im wiedervereinigten Deutschland
Stephan Bergweiler, Holger Kielblock und
Dr. Eckhardt Seyfert
Die Ausbildung zum Geomatiker/zur Geomatikerin in der LGB – Einführung eines neuen Ausbildungsberufs
Frank Schiersner Brandenburg.de: Das digitale Kind ist groß geworden
Günther Rothberger Grundbuchrechtliche Sicherung von gewässerkundlichen Messstellen des Landes nach § 9 Grundbuchbereinigungsgesetz
Markus Agthe und Heiko Wedel Ein neuer Blick auf die mittelalterliche Burg am „Grünen Berg” bei Gehren, Landkreis Dahme-Spreewald
Michael Mares Geomonitoring mittels SAR-Interferometrie
  Mitteilungen
  Buchbesprechungen
  aufgespießt
  Aus dem Angebot der LGB

(Redaktionsschluss: 13.09.2011)

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Heinrich Tilly

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Vorwort

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Wolfgang Draken

Liegenschaftskataster, quo vadis?

Das Liegenschaftskataster trägt als Teil der staatlichen Infrastruktur zur Rechtssicherheit an Grund und Boden bei und wird damit auch in Zukunft unverzichtbar sein. Mit Einführung der Informationssysteme AFIS® – ALKIS® – ATKIS® und den darauf aufsetzenden webbasierten Geodatendiensten werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Durch die Vereinbarung von Kooperationen und einheitlichen Standards sichert die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) bundesweit nachhaltig die Qualität der Geobasisdaten. Letztendlich werden die politischen Rahmenbedingungen, das gesamtgesellschaftliche Staatsverständnis und die Entwicklung der öffentlichen Haushalte die Zukunft der Vermessungs- und Katasterverwaltungen und deren Aufgabenwahrnehmung prägen.

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Hasso Lieber

Technik, Recht, Gerechtigkeit – Dreiklang oder Dissonanz?

Recht und Technik sind in vielen Fällen zwei Seiten ein und derselben Medaille. Die Rechtsprechung ist für das menschliche Zusammenleben viel zu wichtig und zu wertvoll, als dass man sie nur der juristischen Betrachtungsweise überlassen dürfte. Dieser Vortrag ist ein Versuch, über den Tellerrand hinaus zu blicken.

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Helmut Hoffmann

150 Jahre Liegenschaftskataster in der Region Berlin/Brandenburg – Aufbau des Liegenschaftskatasters aus dem „Nichts”: – wie war das 1861?

Der Beitrag beantwortet zunächst die Frage, weshalb und wie es 1861 überhaupt zu einem Grundsteuerkataster in Preußen kam. Hierbei wird verdeutlicht, dass die Entstehung des Grundsteuerkatasters nicht losgelöst von den gesellschaftspolitischen Entwicklungen betrachtet werden kann. Auch der preußische Staat konnte sich dem Geist der französischen Revolution nicht entziehen und musste deshalb das Steuerwesen reformieren. Die Grundsteuern sollten gerecht verteilt und Steuerprivilegien abgebaut werden. Diese Zielsetzung konnte nach Überzeugung der damaligen Regierung nur mithilfe eines Katasters erreicht werden. Darüber hinaus werden die Inhalte und Bestandteile des aufgrund der Grundsteuergesetzgebung von 1861 erstellten Grundsteuerkatasters kurz beschrieben. Abschließend wird anhand eines Fallbeispiels verdeutlicht, dass in bestimmten Fällen auch heute noch die Nachweise des Grundsteuerkatasters für die Grenzfeststellung maßgeblich sind, auch wenn sie nicht den jetzt gültigen Qualitätsanforderungen entsprechen.

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Jörg Kühnold

Aktuelle Entwicklung bei der Reform der Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine der ältesten Formen der Besteuerung und trägt wesentlich zur Finanzierung der Aufgaben der Kommunen bei. Beschlüsse des Bundesfi nanzhofs legen dem Gesetzgeber eine Reform der Grundsteuer nahe, eine zur Reform verpfl ichtende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts liegt aber noch nicht vor. Es geht darum, die Vereinbarkeit mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes herzustellen. Es gibt Modellvorschläge der Länderfi nanzministerien, aber eine Entscheidung darüber ist derzeit nicht absehbar. Dabei soll keineswegs die Hebesatzautonomie der Kommune angetastet werden; sie ist grundgesetzlich garantiert.

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Lothar Neef

Sachverständigenwesen in der DDR und seine Entwicklung im wiedervereinigten Deutschland

Das Sachverständigenwesen für die Grundstückswertermittlung in Deutschland ist sehr vielfältig. Deshalb ist es nicht möglich, dieses Gebiet im Rahmen einer kurzen Abhandlung umfassend darzustellen. Der Autor beschränkt sich aufgrund seiner berufl ichen Tätigkeit und Erfahrung auf die Sachverständigentätigkeit bei der Grundstücksbewertung in der DDR und die Entwicklung im wiedervereinigten Deutschland.

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Stephan Bergweiler, Holger Kielblock, Dr. Eckhardt Seyfert

Die Ausbildung zum Geomatiker/zur Geomatikerin in der LGB – Einführung eines neuen Ausbildungsberufs

Mit dem Inkrafttreten der Verordnung über die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie am 1. August 2010 hat die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) die Ausbildung im Beruf Geomatiker/-in aufgenommen. Die Vorbereitungszeit für die Einführung des neuen Ausbildungsberufes war kurz und erforderte von allen Beteiligten ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Flexibilität. Nach dem ersten Ausbildungsjahr soll eine Zwischenbilanz gezogen werden.

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Frank Schiersner

Brandenburg.de: Das digitale Kind ist groß geworden

In diesem Jahr feiert nicht nur „Vermessung Brandenburg” seinen 15. Geburtstag: Am 14. März 1996 ging „BRANDENBURG ONLINE” ans Netz. Heute verzichten wir auf die Blockschreibweise und auch auf „online”, wenn wir darüber sprechen. Dafür ist das Kind mittlerweile aus dem Gröbsten raus und hat eine Entwicklung hinter sich, die so niemand erwarten konnte. Eine Zeitreise im Netz.

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Günther Rothberger

Grundbuchrechtliche Sicherung von gewässerkundlichen Messstellen des Landes nach § 9 Grundbuchbereinigungsgesetz

Mit dem Dienstleistungsprojekt der Sicherung von gewässerkundlichen Messstellen des Landes soll die gegenseitige Zusammenarbeit zwischen dem Landesbetrieb Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB) und dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) weiter ausgebaut werden. Zielsetzung ist dabei die Erschließung benötigter Arbeitskapazitäten insbesondere in Arbeitsgebieten in denen die LGB aufgrund verfügbarer Kapazitäten und Kompetenzen effiziente Dienstleistungen erbringen kann. In den Jahren 2008 bis 2010 wurden von 1 114 Grundwassermessstellen (GW) und 110 Oberflächenwassermessstellen (Pegelanlagen (OW)) beschränkt persönliche Dienstbarkeiten nach § 9 des Grundbuchbereinigungsgesetzes (GBBerG) für das LUGV begründet. Die Arbeiten mussten bis zum gesetzlich fixierten Endtermin 31.12.2010 abgeschlossen sein.

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Markus Agthe und Heiko Wedel

Ein neuer Blick auf die mittelalterliche Burg am „Grünen Berg” bei Gehren, Landkreis Dahme-Spreewald

Wir erleben es fast täglich. Und doch geschieht es meist schleichend und wird gar nicht bewusst wahrgenommen: Der technische Fortschritt verändert unaufhaltsam unsere Welt. Noch vor wenigen Jahren waren – um nur drei Beispiele zu nennen – Kopierer, Funktelefon und Internet unbekannt. Heute ist ein Leben ohne sie für die meisten von uns (fast) nicht mehr vorstellbar. Auch vor der Archäologie macht diese Entwicklung nicht halt. Hier sind in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe neuartiger naturwissenschaftlicher Untersuchungs- und Datierungsmethoden nutzbar gemacht worden. Hinzu kommen moderne geophysikalische Messverfahren und Methoden der Fernerkundung [KNAUT/SCHWAB 2010]. Welche Möglichkeiten allein der letztgenannte Themenkomplex für prähistorische Forschung und archäologische Denkmalpfl ege bietet, soll nachfolgend am Beispiel der mittelalterlichen Burg auf dem „Grünen Berg” bei Gehren aufgezeigt werden.

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Michael Mares

Geomonitoring mittels SAR-Interferometrie

Die Überwachung natürlicher sowie durch den Menschen verursachter Veränderungen mittels Geomonitoring gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Folgen des drastischen Eingriffs durch den Menschen in die Natur im Rahmen der industriellen Rohstoffgewinnung und der sich anschließenden Renaturierung bedürfen einer besonders dichten Beobachtung.

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Mitteilungen

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aufgespießt

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