Vermessung Brandenburg - Heft 2/96 -


Inhalt

Verfasser Artikel
Ernst Buschmann Einst auf dem Potsdamer Telegrafenberg
Bernd Sorge Das Brandenburgische Referenznetz
Walter Major Höhen im Sytem des Deutschen Haupthöhennetzes 1992
Jürgen Kuse Ortsübliches Nutzungsentgelt trotz fehlender Vergleichswerte
Bernhard Bischoff Die Erhöhung des Ankaufspreises wegen kurzer Restnutzungsdauer nach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz
Bettina Sturm Sachenrechtsbereinigung und Gutglaubensfrist
  Mitteilungen
  Buchbesprechungen

(Redaktionsschluss: 30. August 1996)

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Ernst Buschmann

Einst auf dem Potsdamer Telegrafenberg

Eine bis dahin namenlose Anhöhe, dicht bei der Stadt Potsdam gelegen, wurde 1832 ausgewählt, den vierten von insgesamt 61 optischen Telegrafen der preußischen Staatstelegramm-Linie Berlin-Koblenz zu tragen (Abb.1). Um 60 Meter überragt die Anhöhe die Stadt, genug, um im sonst eher flachen Gelände die optischen Zeichen aus der Ferne zu erfassen und an die nächste Station weiterzuleiten. So erhielt auch die Potsdamer Anhöhe –neben einigen anderen zwischen Berlin und Koblenz – den Namen „Telegrafenberg". Als 1849 die optische Telegrafie durch die Funktelegrafie abgelöst wurde, verwaiste die Anhöhe wieder.

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Bernd Sorge

Das Brandenburgische Referenznetz

Realisierung der Verdichtung des Deutschen Referenznetzes in Brandenburg

Das Brandenburgische Referenznetz stellt die Realisierung des neuen, europaweit einheitlichen Bezugssystems ETRS89 auf Länderebene dar. Es umfaßt 108 Referenzpunkte in Brandenburg, 8 Referenzpunkte in Berlin und die in Brandenburg gelegenen 8 Referenzpunkte des Deutschen Referenznetzes (DREF). Mit dem Brandenburgischen Referenznetz, das von seiner Planung bis zu den erzielten Ergebnissen vorgestellt wird, sind die Voraussetzungen geschaffen, den gesamten Koordinatenbestand aus dem vorläufigen Lagebezugssystem 42/83 in einem Zuge in das Lagebezugssystem ETRS89 zu überführen.

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Walter Major

Höhen im System des Deutschen Haupthöhennetzes 1992

Im Land Brandenburg wurde das Deutsche Haupthöhennetz 1992 als  Grundlage für alle Höhenbestimmungen im Mai 1996 durch Erlaß des Ministeriums des Innern eingeführt. Damit werden die Höhen im System des Staatlichen Nivellementnetzes 1976 abgelöst.

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Jürgen Kuse

Ortsübliches Nutzungsentgelt trotz fehlender Vergleichswerte

Gutachten über die ortsüblichen Nutzungsentgelte gemäß § 7 Nutzungsentgeltverordnung-NutzEV vom 1. August 1993 stellen die Gutachterausschüsse häufig vor schwerwiegende Probleme, da in den meisten Fällen keine geeigneten Vergleichswerte zur Verfügung stehen. Im folgenden soll ein Bewertungsansatz auf der Grundlage des Bodenwertes vorgestellt werden.

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Bernhard Bischoff

Die Erhöhung des Ankaufspreises wegen kurzer Restnutzungsdauernach dem Sachenrechtsbereinigungsgesetz

Für die Zusammenführung von Grund- und Gebäudeeigentum durch das Sachenrechtsbereinigungsgesetz

sind umfangreiche Wertermittlungen zur Bestimmung des Ankaufspreises erforderlich. Bei kurzer Restnutzungsdauer der Gebäude ist in vielen Fällen gegenüber dem regelmäßigen Preis ein erhöhter Ankaufspreis zu ermitteln. In dem folgenden Artikel werden die hierfür getroffenen Bestimmungen erläutert und ein Faktor zur einfachen Berechnung der Preiserhöhung entwickelt, der der Wertermittlungspraxis eine anwenderfreundliche Hilfestellung bietet.

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Bettina Sturm

Sachenrechtsbereinigung und Gutglaubensfrist

Der 31. Dezember 1996 ist für alle Inhaber von Nutzungsrechten, insbesondere für Gebäudeeigentümer ein wichtiger Stichtag. Ab diesem Zeitpunkt ist ihre Rechtsposition nicht mehr uneingeschränkt gesichert, weil zahlreiche Ausnahmen vom Vertrauensschutz auf die Richtigkeit der Grundbücher auslaufen. Dies wird zur Wiederherstellung des guten Glaubens führen, was für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland zunehmend von Bedeutung ist, da bestehende Unsicherheiten beseitigt werden. Das Auslaufen der Fristen birgt aber auch Gefahren für ungesicherte Rechtspositionen an ostdeutschen Grundstücken.

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Mitteilungen

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Buchbesprechungen

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